Von Grummhübel über Friedrichsthal nach Abstellanlage

  • Hallo,


    ich möchte euch mal in mehreren Beiträgen über meine Anlage, angesiedelt im Riesengebirge der 30er Jahre führen. Dampflokfreunde kommen hier nicht auf ihre Kosten, die modernere Traktion hat schon Einzug gehalten.

    Unser Start ist im Personenbahnhof Grummhübel, welcher dem Original Krummhübel in vielen Details ähnlich ist. Da wir elektrisch fahren, wurden auch Oberleitungsmaste preussischer Bauart aufgestellt. Fahrleitung soll auch mal aufgehangen werden, wenn alle anderen Baustellen abgeschlossen sind.

    Grummhübel ist ein Kopfbahnhof, hier geht es nicht weiter.

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    Einen Güterschuppen hat der Personenbahnhof auch, er dient aber eher dem kleineren Frachtaufkommen.

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    Am Bahnsteig steht der abfahrbereite Zug nach Hirschberg mit Halt in Friedrichsthal. Der moderne Steuerwagen ist bei den Fahrgästen beliebter als...04bahnsteigk.jpg


    ...als der alte Triebwagen mit seinen Holzsitzbänken.

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    Die Mitropa nutzt einen Teil des Bahnsteigs zur Bewirtung wartender Fahrgäste. Der Zugang konnte nur über das EG erfolgen, nicht über den Bahnsteig, für welchen, wenn man keine Fahrkarte hatte, erst eine Bahnsteigkarte gekauft werden musste.

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    Noch ein Blick über die bescheidenen Bahnanlage. Der VT 135 muß hier einen Arbeitszug befördern.

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    Gleich an der Ausfahrt des Bahnhofs befindet sich ein beschrankter Bahnübergang, der öfters geschlossen als geöffnet ist, da nicht nur ausfahrende Züge ihn queren, sondern auch Rangiereinheiten, welche zum Güterbahnhof fahren müssen.

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    Wer die Andreaskreuze vermisst, die kamen in den 30er Jahren erst in "Mode", und da wurden erst einmal wichtigere Strecken damit ausgerüstet. Hier wurden die Leute noch mittels Warntafeln auf die Gefahr hingewiesen.

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    Hinterm Bahnübergang verzweigen sich die Gleise. Links geht es nach Friedrichsthal, das mittlere Gleis ist das Wartegleis für Streckenlokmotiven (meist für Güterzüge) und das rechte Gleis führt in den Güterbahnhof.

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    Das war es für heute. Fortsetzung folgt bald.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    weiter geht es zum Güterbahnhof, welcher aus Platzgründen nur angedeutet ist. Er müsste hinter der Umladehalle weiter gehen, aber dort war dann eine Kellerwand im Wege. :(

    Neben der Einfahrt zum Güterbahnhof wird gerade ein Superstar der 30er Jahre abgelichtet.

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    Während auf der gegenüberliegenden Seite in der Gartensparde in fröhlicher Runde Skat gespielt wird.

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    Die Gleisbauer würden gern mitspielen, müssen aber erst einmal eine neue Schwelle in die Weiche einbauen.

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    Die E 91.3 wartet auf die Zusammenstellung ihres Güterzuges.

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    Für das Rangieren wird diesmal eine Versuchslok der DRG, die V140 verwendet, da sie gerade mal als Gast im Bahnhof weilt.

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    Da es im Riesengebirge lange Winter gibt, wurde eine Umladehalle gebaut. Links daneben ein Waggonwaage.

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    Die Bahnlinie wurde ursprünglich als Privatbahn errichtet, wofür auch ein stattliches Verwaltungsgebäude erforderlich war.

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    Der Verwaltung liegt viel an einem gesunden Betriebsklima, dafür wurde unter anderem auch eine kleine Erholungsoase angelegt.

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    Für eine Zeit lang wird die Ruhe allerdings gestört, da in der Nachbarschaft ein neues Gebäude errichtet wird.

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    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    den Kühen auf der Weide stört das Baugeschehen auf der daneben liegenden Baustelle nicht weiter. Sie gehen ihrem Tagesgeschäft mit fressen, schlafen und schei...n, weiter nach.

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    Kurz vorm Ortseingang zu Friedrichsthal unterquert die Bahnlinie eine alte Holzbrücke.

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    Der Einfahrtsbereich des Bahnhofes Friedrichstal wird von Wohngebäuden gesäumt. Die landschaftlich noch beste Lage hat sich ein Fabrikant für den Standort seiner Villa heraus gesucht. Heute erwischen wir ihn gerade bei einer Gartenparty.

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    Das an sein Grundstück Mietskasernen anschließen, damit kann er gut leben. Wohnen doch dort viele seiner Fabrikarbeiter.

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    Zum Bahnhof "Friedrichsthal ob. Bhf." gibt es noch keine Bilder, weil er noch im Bau ist. Dafür ist aber ein weiteres Hintergrundmotiv an der anderen Ausfahrt fast fertig gestellt. Eine Chemiefabrik, welche unter anderem Phosporsäure verarbeitet.

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    Das Baumaterial für den Zaun hatte nicht gereicht, also wurde das letzte Stück als Baustelle dargestellt.

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    Und wenn schon mal eine Chemiefabrik dargestellt wird, sollte es dazu auch die richtigen Wagen geben. Also wurde extra dafür ein Säurekesselwagen gebaut.

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    Weitere Bilder werden folgen, wenn ich weiter gebaut habe.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Marcus,


    die beiden Dreiwegweichen sind von Kesselbauer. Ich habe mal mehrere davon gebraucht und beschädigt käuflich erworben. Zwei habe ich wieder aufgearbeitet. Ich habe noch welche da, wenn Du es Dir zutraust aus zwei beschädigten Dreiwegweiche eine zu bauen, dann kann ich Dir welche abgeben.

    Die Weichen haben gegossene Schwellen, die sehr Bruchempfindlich sind, die müssen dann mit viel Gefühl ersetzt werden, wozu die zweite Weiche erforderlich ist.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    manchmal muss man eine länger Pause beim Bau der Anlage einlegen, um wieder passende Ideen zu finden. So war es auch be der noch vorhandenen Baulücke im Wohngebiet von Friedrichsthal.

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    Jetzt kam der fehlende Einfall, dort kommt ein Ladengeschäft hin, natürlich die Rückseite des Gebäudes.

    Aus 2mm Forex wird die Rückwand zugeschnitten. Dieses Material lässt sich sehr gut mit einem Cuttermesser schneiden.

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    An einer Stelle soll ein Putzschaden dargestellt werden, welcher sich oberhalb des Zementsockelputzes befindet. Dazu wird ein Stück aus der Wand heraus geschnitten und ein passendes Stück einer Ziegelstrukturplatte eingesetzt.

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    Der dicker aufgeputzte Sockelputz wird durch einen Streifen 1mm dickem Polystyrol dargestellt.

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    Die später sichtbare Seitenwand wird unverputzt aus einer Ziegelstrukturplatte angefertigt und mit der Wand verklebt.

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    Um die Fenteröffnungen und Türöffnung werden noch Sandsteineinfassungen aus 4mm breiten 0,5mm dickem Polystyrol angeklebt.

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    Die Vorderwand des Gebäudes ist nur von hinten zu sehen. Also wird der sichtbare Teil dieser Wand mit einer Ziegelplatte beschichtet, ansonten bleibt diese Wand unbehandelt.

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    Nachdem alle Wände zusammen gefügt wurden, erfolgt die Behandlung der Rückwand. Der Sockelputz und die Fenster- und Türgewände werden entsprechend gestrichen.

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    Nachdem alles trocken ist, wird die restliche Wandfläche mit langsam trocknender Farbe (Revell-Blechdose) satt eingestrichen und sofort in Quarzsand gedrückt.

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    Danach sollte es dann so aussehen.

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    Wenn die Farbe nach ca. 12 Stunden getrocknet ist, kann der überschüssige Quarzsand entfernt werden.


    Fortsetzung folgt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    die Bauvorschriften besagen, dass angrenzende Gebäude zueinander durch Brandmauern zu sichern sind. Also wurden jetzte erst einmal die Brandmauern hergestellt, diese sollten mindesten 24cm dich sein.

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    Als Abschluß auf den Mauern wurde Zinkblech aufgebracht. Verwendung fanden dafür 0,5mm Polystyrolstreifen.

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    Aus 2mm breiten Forexstreifen wurden die Dachauflagen eingeklebt.

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    Jetzt erfolgt die Herstellung der Tür und der Fenster. Dafür findet Selbstklebefolie verwendung, welche etwa die sichtbaren materialstärken gut wieder gibt. (Holzfenster Glaspfalf 12mm tief, Glas 4mm dick, bleiben 8mm Holzüberstand gegenüber dem Glas, 8mm durch 45 = 0,17mm= Foliendicke)

    Zuerst wird eine Plastpralinenkiste geschlachtet und ein Teil so zugeschnitten, dass es die drei Öffnungen abdeckt. Ins Gebäude einlegen und mit der Reißnadel Wandöffnungen anzeichnen.

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    Auf dem Trägerpapier Fenster anzeichnen und und mit einem spitzen Skalpell ausschneiden, anschließend auf die Verglasung kleben.

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    Die Tür entsteht aus zwei Lagen Klebefolie.

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    Diese erst aufeinderkleben und dann auf die Verglasung kleben. Aus Foliestreifen werden jetzt noch die Tür- und Fensterrahmen aufgeklebt.

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    Was meist bei der Nachbildung von Holzfenstern vergessen wird, sind die Wetterschenkel. Diese entstehen aus einem Polystyrol-Viertelstab. Die Drückergarnitur der Tür wurde aus einem Stück Messingstreifen und einem Stück Draht angefertigt.

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    Mittels Teppichklebeband wurden die Tür und Fenster eingeklebt.

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    Unter der Tür wurden aus 2 mm Forex noch Stufen angebracht.

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    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    über der Tür soll eine Lampe angebracht werde, welche mittels Wechselschaltung von Innen und Außen zu schalten ist (heute löst man dass mit einem Bewegungsmelder). Die Lampe entsand aus einer LED Durchmesser 2mm, einem Stück Schrumpfschlauch und einer Unterlegscheibe. Eines der beiden Kabel wurde außen "Aufputz" verlegt und stellt so die Zuleitung zur Lampe dar. Der Schalter ist ein kleines Stück Rundmaterial.

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    Nachdem auch paar Gardinen vor die Fenster gehangen wurden (im Abstand von 2 mm zur Verglasung), konnte das Dach aus einer 1mm Polystyrolplatte zugeschnitten und aufgeklebt werden. Vor dem Aufkleben wurde noch die Dachrinne angebracht und die Unterseite farblich behandel.

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    Das Fallrohr erhielt aus dünnem Draht Halteschellen und der untere Bereich ein Standrohr aus (Kunststoff-)steinzeug.

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    Der Anschluß des Daches zum aufgehenden Mauerwerk muß mit Zinkblech erfolgen. Mein verwendetes Zinkblech besteht aus schmalen Streifen von grauer Selbstklebefolie.

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    Beheizt muß das Geschäftshaus natürlich auch und benötigt daher einen Schornstein. Dieser entstand aus Resten von Mauerwerksplatten und einem Stück Forex als "krönendem" Abschluß. Um eine Dachluke im ohnihin schon begrenztem Geschäftsraum einzusparen, wurde für den Schornsteinfeger außen eine Leiter angebracht.

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    Solche Dächer wurden in den 30er Jahren meist noch mit Teerpappe gedeckt und dann öfters mal mit Teer überstrichen. Solch eine Rolle hatte die Maße 1m x 10m (ausgerollt). Bei vollständig dargestellten Gebäuden halte ich dann auch die Maße für die Dachbahnen ein, hier in diesem Fall, wo das Gebäude in der Tiefe geschrumpft wurde, mussten auch die Dachbahnbreiten geschrumpft werden, um so optisch eine größere Tiefe zu erzielen. Verwendung fand wiederum Selbstklebefolie Schwarz matt.

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    Bei der Dachbegehung beklagte sich der Bezirksschornsteinfeger darüber, dass der Schornstein schwer zu bearbeiten sei, weil er zu hoch ist. Damit dessen Arbeitsbedingungen verbessert werden, wurde noch ein aufgeständertes Laufbrett angebracht.

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    Jetzt konnte das Gebäude in die vorhanden Baulücke eingesetzt werden.

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    Mit freundlichen Grüßen

    Roland


    der sich nun mit dem Hinterhofmilieu beschäftigen wird. (die Teppichklopfstangen sind bereits angeliefert)

  • Hallo,


    jetzt ist in die Hinterhöfe Leben eingezogen. Während Frau Krämer die Kundschaft im Laden bedient, sortiert Herr Krämer weitere Ware im Hof. Kater Peter beobachtet alles.

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    Im Nachbargrundstück hat Frau Hinrich den Teppisch zum ausklopfen aufgehangen, wird jedoch von ihrer netten Nachbarin von der Arbeit abgehalten. Frau Schmidt kommt gerade von Krämers und belauscht die beiden, es könnten vielleicht paar Neuigkeiten zu erfahren sein.

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    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    zwischen Friedrichsthal und Abstellanlage muß ein herausfahrbares Segment hergestellt werden. In diesem Segment befindet sich das Tal, welches dem angrenzenden Ort den Namen gegeben hat. Über das Tal muß also eine Brücke gebaut werden. Auf dieser Brücke befindet sich eine Weiche und die gesamte Gleisanlage liegt in einem leichten Bogen. Unter diesen Bedingungen kann dann nur eine gemauerte Brücke gebaut werden.

    Gleisanlage:

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    Brückenprojekt:

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    Die Brücke wird natürlich gerade gebaut, muß also wegen des Gleisbogens etwas breiter gebaut werden. Eine weitere Lösung muß gefunden werden, um erforderlichenfalls an den Weichenantrieb zu gelangen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    die gesamte Brücke einschließlich der Widerlager entsteht aus Forex in 2 und 3 mm Stärke. Das Material lässt sich mit dem Cuttermesser sauber zuschneiden und liegt preislich auch nicht höher als ordentliches Sperrholz. Die Mauerwerksnachbildung erfolgt mit den Mauerwerksmatten von Rügen-Modell. Verklebt wird das Material mit Sekundenkleber-Gel, dadurch ist ein relativ schneller Baufortschritt erzielbar.



    Soweit sind das rechte Lager....

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    ...und das linke Lager gediehen.

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    Der Unterbau der Straße und des Flusses erfolgt aus Sperrholz und dient gleichzeitig der Stabilisierung dieses fahrbaren Segmentes.

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    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    im Urlaub in Lettland, Litauen und Ostpolen (ehemaliges Ostpreussen) bin ich auf Entdeckungsreisen auch in Sachen Eisenbahn gewesen. Und da habe ich bei Goldap zwei nebeneinander stehende Viadukte entdeckt.

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    Beide Brücken wurden von 1912 bis 1914 errichtet. Mich hat einmal die Filligranität begeistert und zum anderen, dass die Brücken vollständige aus Beton hergestellt sind. Sehen wir mal von der kurzen Bauzeit ab, ist auch die an einigen Stellen noch erkennbare glatte Oberfläche des Betons interessant. Man sieht keine Abrücke von den Schalbrettern, wie es häufig bei Betonbauwerken der Fall ist. Ich trage mich nun mit dem Gedanken, auch meine Brücke in schlichtem Beton und sehr viel filligraner als bisher geplant, auszuführen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    erst einmal wurde ein Seitenteil der Brücke aus 2mm Forex ausgeschnitten und zur Probe mal eingesetzt.

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    Kann man so nehmen, also wurde das zweite Seitenteil ebenfalls aus 2mm Forex ausgeschnitten. Aus 3mm Forex werden nun alle weiteren Elemente hergestellt. Zuerst wurde der "Boden" eingeklebt. Da sich das Material leicht biegen lässt, ging das ganz gut. Zum Verkleben wurde Sekundenkleber-Gel von werkstatt-produkte.de verwendet. Klebt sehr gut und schnell, was bei unter Spannung stehenden Bauteilen von Vorteil ist. Danach konnten alle erfoderlichen Zwischenwände und Aussteifungselemente angefertigt und eingeklebt werden.

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    Um später die Gewölbe aus 0,5er Polystyrol einsetzen zu können, erhielten die Zwischenwände einen Falz.

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    Dort, wo das Gewölbe direkt auf dem Bogen aufsitzt, wurden Nute in das Forex mittels eines Sägeblattes eingebracht.

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    Danach konnte die zweite Außenwand aufgeklebt werden.

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    Danach habe ich den Hobbyraum erst einmal verlassen, der viel verwendete Sekundenkleber erzeugt einen leicht beißenden Geruch und soll auch erst einmal richtig abbinden, bevor die Gewölbe eingepasst werden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

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