Wo stehen welche Signale

  • Ich suche einen aktiven Eisenbahner (Lokführer z.B.), der mir in meinen Modellplan einzeichnet, wo welche Signale stehen müssen bzw. stehen könnten. Habe einen für meine Bedürfnisse angepassten Gleisplan, der garantiert nicht vorbildgerecht ist, aber trotzdem relativ vorbildgerecht mit Signalen (Lichtsignale, Anlage soll Epoche IIIb angesiedelt sein - eventuell Gegenwart mit Museums-BW und kleinem Endbahnhof - und zweigleisiger Ringstrecke) ausgestattet werden.

    Wer hat Zeit und Lust mich dabei zu unterstützen.

    LG aus der Wildpferdestadt Dülmen, Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    warum stellst Du nicht einfach Deinen Gleisplan ein und zeichnet Signale ein, wo Du der Meinung bist, dass dort welche hingehören.

    Ich weiß nicht ob dieser Gleisplan von Dir noch aktuell ist.


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    Es gibt genügend Experten in Foren, welche sich mit der Signalisierung auskennen.


    Gruß

    Lokwilli

  • Hallo,


    der Gleisplan hat zwei schöne Elemente in Form des mittelgroßen Bw und des kleinen Endbahhofs mit Segmentscheibe. Beides angebunden an eine zweigleisige Hauptbahn auf freier Strecke!


    Das ist der Versuch eine eierlegende Wollmichsau zu erzeugen, also im gezeigten Zusammenspiel ziemlich realitätsfern. Daher wird sich auch eine nur halbwegs vorbildliche Signalisierung kaum darstellen lassen. Da bin ich mal gespannt, ob und wie das jemand auch nur annähernd vorbildnah umsetzen will.

  • Ja -hatte ich hatte ich mit A (innenliegender Kreis Uhrzeigersinn) und B (mittlerer Kreis gegen den Uhrzeigersinn) und C (beide Richtungen) in der Legende angemerkt.

    Sorry, wenn das nicht so rüber kam.

    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    hier der GP mit Richtungspfeilen.


    Anlagenplanung aktuell mit drei Kreisen -Ringlokschuppenerweiterung - Lokschuppen mit Schiebebühne (vier Anschlüsse) - Gebäude - Decoderdaten.png


    Ist dies so korrekt, bis auf die Drehung der beiden Pfeile am Abgang der Drehscheibe, welche sich mit Paint nur in 90 Grad Schritten drehen lassen.

    Wenn nicht bitte entsprechend ergänzen.

    Sollen auch Gleissperren eingezeichnet werden.


    Gruß

    Lokwilli

  • ... Gleisplan, der garantiert nicht vorbildgerecht ist ...

    ........ kann garantiert nicht annähernd vorbildgerecht mit Signalen bestückt werden.


    Trotzdem Beispiel für den Nebenbahnhof:

    Signale_Nebenbahnhof.JPG


    Empfehlung: SignalbuchOnline


    Weiterhin sollten alle Lokschuppengleise und das Drehscheibengleis mit Sperrsignalen gesichert werden. Stumpfgleise, auch die in den Lokschuppen, werden am Ende mit Haltetafeln Sh 2 gesichert. Alternative zu Sperrsignalen können Wartetafeln Ra 11 sein.


    Die Bahnhofeinfahrten sind mit Hauptsignalen Hp x an passender Stelle zu sichern. Zugehörige Vorsignale entfallen, weil die dargestellten Strecken nicht lang genug sind.


    Wünsche frohes Planen und grüße freundlich


    i.V. Finchen

  • Hallo 0-Diorama.


    bei einem solch kleinen Nebenbahn-Endbahnhof hätte man beim Vorbild gar kein Ausfahrsignal aufgestellt, denn selbst wenn ausnahmsweise mal zwei Züge im Bf sind (spitze Kreuzung), dann muss nur sichergestellt werden, dass der Abfahrtsauftrag vom richtigen Zug aufgenommen wird, was wegen der Winzigkeit der Gleisanlagen problemlos machbar ist. Deshalb braucht man dafür auch keine Gleissperrsignale. Außerdem würden die Glesperrsignale nur an den Gleisen aufgestellt, von denen Züge (gemäß Bahnhofsbuch) i.d.R. abfahren. Es fehlt die Definition welche beiden Gleise das in diesem Fall sind und welches das Umfahrungsgleis ist. Alle drei Gleise in diesem kleinen Bf regelmäßig für Zugfahrten zu nutzen ist vom Vorbild her weltfremd.


    Das Ausfahrsignal hast Du wohl vorgesehen, weil die Ausfahrt unmittelbar in ein Streckengleis mündet. Dafür ist aber eine Schutzweiche 36 vorhanden, welche eine unberechtigte Zugfahrt wie auch eine unberechtigte Rangierfahrt und auch das versehentliche Ablaufen von Fahrzeugen ins Streckengleis der Hauptbahn verhindert.


    Das Gleissperrsignal in Gleis 1 (vor dem EG) ist wegen der vorhandenen Schutzweiche überflüssig. Das Gleissperrsignal im Güterschuppengleis hilft nicht gegen versehentlich abrollende Wagen, sondern hier muss eine Gleissperre hin, aber auch nur dann, wenn Gleis 1 Zugverkehrsgleis ist.


    Aus- und Einfahrt aus diesem kleinen Kopfbahnhof ist nur in und aus einer Richtung möglich. Deshalb braucht es auch nur auf einer Seite Einfahrsignale aus Gleis B und C.

    Einen weiteren Bahnhof vermag ich nicht zu erkennen, es sei denn man definiert alles zwischen den beiden Einfahrweichen der Gleise A/B/C als Betriebsbahnhof und stellt dafür entsprechende Ein- und Ausfahrsignale auf. Dann braucht allerdings der kleine Kopfbahnhof sowieso kein Asig, denn er ist dann Teil des Betriebsbahnhofs und die beiden Gleissperrsignale der beiden Zugverkehrsgleise sorgen in Verbindung mit der Schutzweiche 36 für eindeutige Sicherheit.

  • Hallo Wolfgang,


    leider hatte ich gestern keine Zeit mehr, um Dir einen Vorschlag zu unterbreiten.

    So würde mein Vorschlag zur Signalisierung aussehen.


    Signale Wolfgang.png


    Ob nun Lichtsignale oder Formsignale eingesetzt werden, obliegt Deinem Geschmack.

    Nebenbahnhof wie bereits dargestellt mit einem Gruppenausfahrsignal und Sperrsignalen.

    Wartesignale im BW-Bereich und im Stumpfgleis des Endbahnhofes.

    Da die Weichen im BW bis auf wenige ortsgestellt sind braucht meiner Auffassung nach keine weitere Absicherung durch Signale.

    Auf die Haltetafeln und die Grenzeichen wurde in der Darstellung verzichtet.

    Wichtig ist jedoch eine Gleissperre im Güterschuppengleis.

    Von den Gleisanlagen würde ich eine Vereinfachung vornehmen - grün dargestellt.


    Gruß

    Lokwilli

  • Hallo Lokwilli,


    auch bei Deinem Vorschlag ist nicht definiert welche Gleise im Nebenbahnhof dem Zugverkehr dienen und das Gleissperrsignal am Gleis 1 (am Gebäude) ist wegen der vorhandenen Schutzweiche auf jeden Fall überflüssig, ebenso das Wartezeichen am Stumpfgleis , denn auch dort ist eine Schutzweiche vorhanden.

    Das Asig steht falsch hinter dem Grenzzeichen der Weiche ins Hauptgleis = absolutes Nogo! Es sollte mittig der DKW stehen und gilt damit für alle dort zusammen laufenden Gleise.


    Der Bw-Bereich ist vollkommen falsch signalisiert, denn hier muss das verlängerte Hauptgleis C gegen Flankenfahrten von aus dem Bw-Bereich ausfahrenden Lok oder Rangierabteilungen durch Gleissperrsignale gesichert werden, weil keinerlei Schutzweichen vorhanden sind. Wartezeichen waren bei der Bundesbahn nicht als Flankenschutz zugelassen.

    Falls Züge in einem Hauptgleis überhaupt halten sollen, fehlen dafür Ein- und Ausfahrsignale.


    Der Gleisplan ist in seiner gesamten Zusammenstellung doch ziemlich weit von einem realistischen Vorbild entfernt. Deshalb belasse ich es für diesen Thread bei diesem letzten Beitrag.

    Grüße

    Reinhard

    Einmal editiert, zuletzt von ReinsS ()

  • Hallo Reinhard

    und vielen Dank für deine ausführliche Situationsbeschreibung in #11.


    Hallo Wolfgang,

    deine Bedürfnisse stehen in krassem Gegensatz zum vorhandenen Platzangebot. Auf deinem Gleisplan ist die tatsächliche Breite der Gleise

    (60 mm) nicht berücksichtigt. Nach diesem Entwurf entsteht eine veritable Gleis- und Schotterwüste mit grenzwertigen Gleisnutzlängen, e.g. im

    Nebenbahnhof:


    Gleisplan_bereinigt.JPG


    Halbwegs sinnvoller Betrieb ist auf diesem Layout nicht möglich.


    Signale:

    Mit ca. 225 x 100 Meter (1:1) kann im Betriebsbereich auf Sicht gefahren werden. Das Personal verständigt sich mittels Handzeichen, Tafeln, Fahnen und Pfeifsignalen gemäß der Vorschriften.


    Es erscheint ratsam die geplante Gleismaterial- und Signalschlacht zu verwerfen; in erster Linie der Machbarkeit (?), nicht zuletzt der Kosten (!) wegen.


    Freundlicher Gruß


    i.V. Finchen

  • Danke - die Vereinfachung hatte ich schon mal in Gedanken.. Dabei habe ich dann gemerkt, dass ich dann von C nicht passend nach A komme.

    Deshalb die zusätzlichen Weichen nebst DKW.

    Dann braucht es ein weiteres Signal vor Weiche 20, da sich die Fahrwege hier kreuzen.


    Gruß

    Lokwilli

  • Kennst Du eigentlich den Bauzustand von der Anlage.

    Was Du hier vorschlägst ist ein kompletter Abriss.

    Der Gleisplan wurde in diesem Forum Planung eines BWs neben zweigleisiger Hauptstrecke - Anlagenbau 1: Planung und Gleisbau - Spur Null Magazin Forum diskutiert.

    Unter anderem findet Du im verlinkten Strang alternative Lösungsvorschläge von mir.


    Gruß

    Lokwilli

  • Kennst Du eigentlich den Bauzustand von der Anlage.

    Wie auch Lokwilli, wenn er in einem fremden Forum beschrieben ist? Hier ist der Beitrag unter "Anlagen-Planung" verortet und eine Planung kann jederzeit revidiert werden.


    Die spärlichen Informationen im anderen Forum enden allerdings im September 2024, womit der aktuelle Bauzustand allseits unbekannt ist!


    Freundlicher Gruß


    i.V. Finchen

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