Bau der Kö 4008 (V6012 DRG)

  • Hallo,


    da es wegen fehlendem Materials an der Drehscheibe nicht weiter gehen kann, habe ich mir jetzt die Kö 4008 vorgenommen. Bei ebay hatte ich mir dafür einen Einachsantrieb gesichert, welche nun zur Verwendung kommt.

    forum-0-kö101.jpg


    Der Rahmen wurde aus einer Leiterplatte hergestellt. Auf dieser konnten dann auch gleich die Schleifer aus Bronzedraht aufgelötet werden. Die restlichen Bauteile werden größtenteils wieder aus Polystyrol entstehen.

    Die hintere nicht angetriebene Achse wurde pendelnd ausgeführt.


    Das Fahrwerk von unten;

    forum-0-kö102.jpg


    Und von oben:

    forum-0-kö103.jpg


    Der "Sound" des Antriebes spart mir einen Sounddecoder, damit kann und muß ich leben. Läuft aber angenehm langsam.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo Sven,


    naja, gewisse Ähnlichkeiten sind schon vorhanden. Von dieser Kö hat Deutz 1930 3 Stück gebaut. Bei der Reichsbahn waren sie nur einige Jahre in Dienst und wurden dann verkauft. Die Oersik hat einen ähnlichen Führerstand, ansonsten ist deren Fahrwerk aber anders. Wer hat denn die Oersik im Original gebaut?


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    auch hier geht es weiter. Der Motorvorbau entstand aus Polystyrolplattenmaterial. Im Inneren befinden sich Bleiplatten, um das nötige Reibungsgewicht zu erzielen. Die seitlichen Jalousien entstanden aus einer evergreen-Strukturplatte.

    Forum-0-Kö106.jpg


    Die Federn und Achslager stammen von Bastelrestern der 0SM-Fahrgestelle. Die Federlänge und das Achslagergehäuse passen gut.

    forum-0-kö107.jpg


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    aus kurzen Stücken U-Profil von evergreen wurden die Auflagen der Federn angebracht. und aus 1mm Polystyrol die Trittbretter, die kleinen Haltewinkel sind ebenfalls von evergreen.

    forum-0-kö108.jpg


    Jetzt war "großes" Bohren angesagt. Es wurden Niete (Knupfer), Griffstangen, Griffe und die Handräder für die Fahrstufen angebracht.

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    Das Dach besteht aus 0,5mm Kupferblech. Dieses Blech ist sehr weich und lässt sich auf einem passenden runden Gegenstand schön in Form bringen. Das Typhon entstand aus einem Messinggussteil aus der Spur-N-Ersatzteilkiste.

    Die seitlichen Griffstangen sind aus Neusilberdraht. Die hinteren Geländer mussten aus 2 Teilen zusammen gelötet werden, da Neusilberdraht die Wärme nicht so stark wie Messingdraht weiterleitet, konnten diese Lötstellen am Kunststoffgehäuse ausgeführt werden, ohne dass der Kunststoff Schaden genommen hat.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    die Kö hat ihre Loklaternen erhalten. Erfreulich dabei, habe sie gleich richtig herum angeschlossen. :)

    Falsch herum, wäre aber kein Problem gewesen, hätte dann nur den Stecker in der Kö drehen müssen.

    forum-0-kö110.jpg

    Die Loklaternen dürften von Pola sein, passen aber bei ihr recht gut.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    heute ist das bestellte Material für die Kö und die Drehscheibe angekommen. Jetzt kann das Kuppelgestänge gebaut werden. Bei dieser Lok konnte der Lokführer vom Führerstand aus an- und abkuppeln. Dazu befand sich auf der rechten Seite eine "Fernbedienung", natürlich alles mechanisch. Das soll meine Kö natürlich auch funktionierend bekommen. Erforderlich dafür sind M 0,6er Schrauben und Muttern, sowie Messingstreifen 2mm x 0,3mm.

    Der erste Teil ist angebaut und bewegt sich, wie es soll.

    forum-0-kö111.jpg

    forum-0-kö112.jpg

    Wie es vorn funktioniert ist anhand des Fotos recht gut zu erkennen, bei der hinteren Kupplung muß ich es experimentell ermitteln.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Moin Roland,


    ein super Idee und prima umgesetzt !


    Verräts du bitte den Lieferanten für die 0,6 er Messingschrauben und Muttern bzw. die Messingstreifen danke.

    Viele Grüße aus der Hildesheimer Börde


    Martin


    Wald- und Feldbahnen im Maßstab 1:45, Spurweite 0e

    DelTang-R/C-Funkloks

  • Hallo Martin,


    dieses Material kaufe ich bei http://www.knupfer.de . Er hat eine große Auswahl von Baumaterial wie Profile, Schrauben, Bleche und auch Werkzeug für den Feinmechiniker.


    Wegen der Kupplungen bin ich heute schon früh um 6 aus dem Bett gesprungen und habe gleich nach dem Frühstück los gemacht.

    Für den Kupplungsbügel wurden Blechstreifen 3mm x 0,3mm, für das weitere Gestänge Blechstreifen 2mm x 0,3mm, M0,8er und M0,6er Schrauben, sowie 0,8er Messingdraht verwendet.

    Nachdem vorn alles angebaut war, erfolgte ein erfolgreicher Test.

    Mit angehobenem Kupplungsbügel:

    forum-0-kö113.jpg

    Und jetzt abgesenkt und eingekuppelt:

    forum-0-kö114.jpg

    Und noch die ganze Mimik zur Ansicht:

    forum-0-kö115.jpg


    Es funktioniert gut, hätte vielleicht den Kupplungsbügel vorn etwas breiter machen sollen.

    Jetzt werde ich mich mit der hinteren Kupplung beschäftigen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

  • Hallo,


    die Kö hat ihre zweite Kupplung erhalten und wurde anschließend lackiert. Die Anschrift habe ich ganz einfach gelöst. Habe die Schrift farblos gemacht und den Hintergrund schwarz. Geht im Exel ganz gut. Da das Gehäuse aus weißem Kunststoff gebaut ist, brauchte ich vor dem Lackieren nur die zu beschriftende Fläsche abzukleben. Nach dem Lackieren wurde dann das hergestellte Decal auf diese Stelle aufgebracht.

    forum-0-kö116b.jpg


    Einfacher wäre es gegangen, wenn ich mir weiße Decalfolie bestellt hätte, aber wegen zwei Schildern lohnt sich das nicht.

    Für weitere Langträgeranschriften an noch unbeschrifteten Wagen werde ich mir solch eine Folie aber bestellen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

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