Beiträge von Claus60

    Hi.

    Wenn du statt der N- Kupplungen winzige Neodym Magnete, einen rechts und einen links neben dem Kupplungshaken, anbringst, braucht es keine rechte und linke Seite. Nimmt man runde Magnete reicht ein passender Bohrer aus, um die Aussparung dafür anzufertigen. Solche Magnete gibt es ab 1 mm Durchmesser und zwar für ganz kleines Geld...


    An die Magneten kann man problemlos ein Kabel anlöten ohne das die Magnetwirkung verloren geht. Die Stromübertragung klappt dabei einwandfrei.


    DSC_1723.jpg

    Die Lötstelle ist wahrlich nicht schön (hatte seinerzeit keine passende Brille und habe schlicht nix gesehen), aber es funktioniert trotzdem...


    So befestige ich Dächer mit Beleuchtung... Allerdings fahre ich mit Akku. Da sind solche Stromverbindungen zwischen den Fahrzeugen nicht notwendig. Deswegen habe ich noch nie probiert, sowas an Kupplungen zu bauen. Und die von mir verwendete Kadee Kupplung bietet auch keine Montagemöglichkeit dafür...


    Es wäre wohl nicht verkehrt, je einen Magneten und je ein Stahl- oder Eisenblech zu verwenden. Dann bekommt man auch keine Probleme mit der Polung der Magnete... Hatte ich seinerzeit nicht bedacht, würde ich heute aber erst mal versuchen...

    Hallo.

    Ein Kumpel bat mich, für ihn einen Wassertank als Aufsatz für ein Loren-Fahrwerk zu konstruieren und drucken.


    Also habe ich die CAD angeschmissen und munter drauf los konstruiert.



    Der Tank hat 20 mm Durchmesser und ist 32 mm lang. Das Lager ist 30 mm breit, passend für 0e/0f Loren.


    Davon passen gleich 15 Stück auf einmal in meinen Mono M5



    Selbstverständlich kann man den Tank auch stationär auf einem Sockel aus Holz oder Stein verwenden.



    Mangels Loren Fahrwerk habe ich den Tank- Prototyp einfach als Ladegut auf einen O Wagen gestellt.



    Der filigrane Wasserhahn kommt im Druck prima raus. Und es scheint auch alles stabil genug zu sein.



    Jetzt braucht es nur noch die passenden Loren Fahrwerke.

    Hallo.

    Inzwischen sind die Motoren angekommen. Es handelt sich um 1215er Motoren. Die etwas kürzeren xx15 sind komischerweise meist stärker als die etwas längeren xx20 Varianten, warum auch immer. So auch hier. Der Motor ist Bärenstark für seine Größe und dürfte keinerlei Probleme mit der Deutz haben.



    So ist der Antrieb angedacht.



    Zwar sehr simpel aber im Prinzip ist das Ganze wie z.B. die Halling Antriebe aufgebaut. Die Schnecken, Ritzel, Lagerbuchsen, Motoren und das Messingrohr als Wellenadapter stammen von Aliexpress, die Passerstifte (als Achsen) sind von Amazon und die Radscheiben stammen von Hornby. Der Rahmen stammt aus meinem 3D Drucker und ist selbst konstruiert. Die Idee für die 3D Teile ist allerdings “geklaut” und zwar von Thingiverse.


    Als nächstes muss ich den Motor mit Strom versorgen und ihn festkleben. Danach gibt es die ersten Testfahrten, ob auch alles so funktioniert wie gedacht.


    So weit erst mal für heute.

    Hi.

    Den "Blauen Klaus" habe ich schon mal in Natura gesehen:


    Esslingen_2007_319.jpg


    Für eine Regelspurlok ist Klaus sicher eine ziemlich kleine Lok, was man hier im Vergleich zur 75 1118 der UEF gut sehen kann.


    Allerdings ist das hier vorliegende Schmalspur- Modell kaum als Basis für einen "Regelspur Klaus" zu gebrauchen. Zum einen ist die 0e Lok noch mal ein gutes Stück kleiner:

    DSC_2240.jpg

    wie hier im Vergleich zu einem Pola G20 gut zu sehen.


    Und zum anderen ist der Rahmen viel zu schmal, um dort 32mm Radsätze unterbringen zu können.

    DSC_2241-rotated.jpg


    Das die Räder der Pola Maxi V20 zu groß sind, ist erst mal nicht wichtig. Aber die Spurweite ist nun mal fix.

    Der Rahmen müsste um ca 15 mm breiter gemacht werden, damit Regelspur- Radsätze rein passen würden. Dabei geraten alle anderen Proportionen aber in Mitleidenschaft. Eine komplette Neukonstruktion, näher am "Blauen Klaus" ist da wohl die einzige Möglichkeit. Doch dazu fehlt mir sowohl die Zeit als auch die Motivation, da mein Schwerpunkt nun mal zu fast 100% auf Schmalspur liegt.

    Aber die Farbgebung des "Blauen Klaus" könnte auch etwas für meine Lok sein.

    Hallo.

    Und schon wieder ein neues Projekt. Diesmal ist es eine Deutz Diesellok. Die Original- Dateien stammen aus dem Schmalspurbahn Forum und wurden vom User “Lokonaut” dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Da die Daten gleich für Spur 0e und für unproblematischen Druck konzipiert sind, habe ich schnell mal ein Test Exemplar gedruckt.



    Die Lok passt komplett auf einmal in meinen neuen Drucker.



    Aber so gut die Lok auch vorbereitet ist, einige Anpassungen wollte und musste ich dann doch vornehmen. Zum einen betrifft das die Kupplungen. Egal ob ich die Kadee Gearbox oder einen NEM Schacht vorgesehen habe, die Kupplung kollidiert immer mit der Befestigung des Aufbaus.




    Das ist also keine Option. Um dennoch einfach ein Modellbahn- Kupplung montieren zu können, habe ich kurzerhand einen Puffer mit integriertem NEM 362 Schacht konstruiert. Der Puffer ist an den der C-50 angelehnt, da die runde Form einfach nachzubauen ist.



    Ich habe es ebenfalls mit einem Puffer mit integrierter Kadee Gearbox probiert.



    Dieser Puffer müsste zweiteilig gedruckt werden, um die Kupplung einsetzen zu können.



    Das wäre die Oberseite



    und das die Unterseite.



    Durch die Abmessungen der Gearbox bedingt, wird der Puffer aber etwas arg groß für meinen Geschmack.



    So schaut die Lok mit dem NEM Puffer aus. Das ist doch deutlich stimmiger, oder? Eigentlich schade, denn die Kadee NEM Kupplungen sehen im Vergleich etwas klobig aus. Außerdem sind sie viel teurer als die “normalen” Kadee, da man diese in Großpackungen kaufen kann.


    Da der Rahmen der Deutz sehr stabil konstruiert ist, soll er bei mir auch als Versuchsträger für meinen Eigenbau- Antrieb Marke “ganz simpel” fungieren.



    Deswegen habe ich den Basis- Antrieb, den ich schon mal konstruiert hatte, an die V10 angepasst.



    Die “schwarzen Stangen” sollen das genaue Ausrichten des Antriebs ermöglichen, damit die Räder später auch passend zu den Achslagern sitzen.



    So passt es ganz genau. Mitgedruckt werden sie natürlich nicht.



    Also schnell noch ein paar Halterungen für den Eigenbau Antrieb eingebaut und der zweite Prototyp des Rahmens konnte gedruckt werden.



    Dann habe ich die Antriebsachsen zusammengebaut. Dafür verwende ich 14,1 mm Radscheiben von Hornby 00 Achsen. Um das Zahnrad passend zu montierten und später die Radscheiben passend aufziehen zu können, musste ich auch noch entsprechende Lehren drucken:



    Ursprünglich wollte ich die Original- Achsen der Hornby Räder verwenden. Doch die sind im Bereich der Radscheiben geriffelt, weswegen man dort weder das Zahnrad noch die Sinterlagerbuchsen aufziehen könnte.



    Als Alternative habe ich passende Stahl- Passerstifte besorgt, 2mm Durchmesser und 25 mm lang. 2 mm kürzer wäre noch besser gewesen, aber die gibt es nicht. Das nächst kürzere Maß wäre zu kurz geworden, also stehen die Achsen halt etwas über. Hinter dem Rahmen sieht man das sowieso nicht.



    Dan wird mit Hilfe der Lehre das Zahnrad mittig auf den Passerstift geschoben. Da das Zahnrad auf Presspassung gebaut wurde, muss man es nicht zusätzlich sichern. Anschließend schiebt man 2 Lagerbuchsen auf die Achse. Diese müssen sich ja drehen können, in sofern benötigt das weder Kraft noch eine Lehre.



    Nun kann man die Radscheiben aufziehen. Da die Original- Achsen geriffelt sind, sitzen die Radscheiben relativ lose. Hier muss man unbedingt mit Schraubensicherung o.Ä. nachhelfen.



    Durch die Radsatzinnenmaßlehre sitzen die Räder anschließend präzise.


    In der Lehre lässt man dann die Schraubensicherung aushärten, was 24 Stunden dauert.


    Jetzt ist erst mal eine Zwangspause angesagt, denn ich habe keine passenden Motoren mit beidseitigen Wellen mehr vorrätig. Ich dache, ich hätte noch passende Motoren, aber die vorhandenen Exemplare sind zu dünn und somit zu schwach für die doch eher große Deutz. Die neuen Motoren sind zwar bestellt, aber noch nicht angekommen.


    Während ich auf die Motoren warte, was ich übrigens immer noch mache, hat Lokonaut die weiteren Details wie die Lampen und die Fensterrahmen veröffentlicht. Dadurch ergeben sich weitere Änderungen am Aufbau und am Rahmen.



    Der Aufbau bekommt bei mir die hinteren Lampen fest mit angebaut. Auf diese Art kann man eine Bohrung vorsehen, durch die man von innen eine 3 mm LED einschieben kann. Feilt man die Stirnseite der LED nun flach und poliert sie hinterher etwas, so spart man sich gleich auch noch die Verglasung und muss nicht mit den winzigen SMD LED herum fummeln.



    Bei der vorderen Lampe kommt man um SMD LED allerdings nicht herum, denn die Frontlampen sind freistehend.



    Deswegen habe ich vorne am Rahmen entsprechende Aufnahmen für die Lampen ausgespart. So gestaltet sich die spätere Montage unproblematisch.


    Die Halterungen für den Antrieb musste ich um 1,5 mm tiefer setzen. Da ich die vorhandenen 14,1 mm Radscheiben nutzen will, diese aber kleiner sind, als beim Original kommt der Rahmen sonst zu tief und sitzt auf den Schienenprofilen auf. Wenn das Fahrwerk entsprechend tiefer gesetzt wird, ergibt sich das Problem nicht mehr.


    Als nächstes wird der Antrieb erst mal rollfähig zusammengebaut. Die vormontierten Achsen rasten in das vorher bereits schwarz lackierte Fahrwerk ein. Beim Zusammensetzen ist etwas Kraft und viel Fingerspitzengefühl nötig. Wenn man zu grob an die Sache geht, kann das gedruckte Fahrwerk auch mal zerbrechen. So wie der Stand zur Zeit ist, kann man die Achsen auch noch wieder raus drücken. Wenn erst der Motor eingebaut ist, verhindert das Hochdrücken aber die Schnecke.



    Zwischen die beiden Achsen kommt ein Glockenanker- Motor mit beidseitiger Welle und Schnecke. Der Motor wird einfach eingeklebt. Da ich mit Akku fahre, brauche ich keine Stromabnehmer. Wenn jemand welche braucht, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Stromabnehmer anzubauen.


    Wenn das soweit alles passt kann man das Fahrwerk mit selbstschneidenden M2x8 Schrauben an den Rahmen anschrauben. Theoretisch könnte man das Fahrwerk auch an den Rahmen kleben. Ein Glockenanker- Motor ist wartungsfrei. Schmieren kann man das Getriebe problemlos ohne den Antrieb wieder abzunehmen. Man sollte das Fahrwerk ohnehin nicht zu oft an und ab schrauben, denn das Harz verschleißt durch das Anschrauben. Wenn man es übertreibt greift die Schraube ratzfatz nicht mehr und man muss entweder das Loch mit 2K Kleber auffüllen und ein neues Loch bohren oder man muss eine größere Schraube verwenden. Beides sollte man tunlichst vermeiden.



    Da der Rahmen nun die passende Höhe hat, kann man die NEM Puffer mit Hilfe der gedruckten Lehre exakt positionieren und ankleben. Dazu steckt man einen Puffer auf die NEM Lehre und setzt diese auf ein Gleis. Stellt man nun den Rahmen mit rollfähigem Fahrwerk ebenfalls auf das Gleis, kann man Lok und Puffer einfach gegeneinander schieben. Mit Sekundenkleber wird der Puffer dann angeklebt. So sitzen später die Kupplungen ganz exakt so, wie sie sitzen müssen.



    Das muss man natürlich auf beiden Seiten machen. Leider ist heutiger “Sekundenkleber” kein wirklicher “Sekundenkleber” sondern eher ein “Minutenkleber”. Man muss die Klebung doch eine ganze Weile zusammenhalten, bevor die Verklebung wirklich hält.



    Und zum Abschluss für heute mal ein Foto des komplett zusammengesteckten Modells. Außer dem Fahrwerk ist noch nichts befestigt, nur gesteckt.



    Im Vergleich zum MT Diesel sieht man, das die V10 durchaus eine eher größere Lok ist.



    Auch vor einem Zug aus HF Güterwagen macht sich die Deutz doch gut, oder?


    Als nächstes stehen nun Lackierarbeiten an, was allerdings u.U. etwas problematisch werden kann. Der Raum, in dem ich lackieren muss, verfügt zwar über eine Heizung, aber die ist ziemlich unterdimensioniert, so das man eigentlich keine 20° erreichen kann. Mal sehen, ob ich es da irgendwie warm genug bekommen kann. Als Farbgebung schwanke ich noch zwischen schwarzen Rahmen und weinrotem Aufbau oder grauen Rahmen und orangefarbenen Aufbau. Je nachdem, wie schnell die Motoren nun geliefert werden, ist es möglich, das ich auch erst den Antrieb komplettiere. Je nachdem, was zuerst passiert.


    So weit erst mal für heute.

    Hi.

    Ich habe das Problem wohl lokalisiert, aber noch keine Lösung dafür. Die Z21 verbindet sich wie es aussieht über Port 21105. Und der wird scheinbar nicht vom WSA durchgeleitet. Rausgefunden habe ich das über die App LocoTouch, die sich u.A. auch mit der Z21 verbinden kann. Hier kann man den Port einstellen, aber leider nicht in der Z21. Vom Smartphone aus funktioniert sowohl die Roco Z21 App als auch LocoTouch einwandfrei mit meiner freigeschalteten z21 Start. Es ist scheinbar nicht die IP oder das WLan, sondern der "exotische" Port, der die Nutzung aktuell noch verhindert.

    Hallo.

    Ich habe mal angefangen, das Windows Subsystem für Android auszuprobieren. Hauptziel ist es, die Roco/Fleischmann Z21 App, die es nur für mobile Betriebssysteme (Android und iOS) gibt, auch auf einem Windows Desktop System zu verwenden. Man benötigt dazu aber einen relativ aktuellen und starken Rechner. Denn das "Windows Subsystem für Android", so die offizielle Bezeichnung (kurz auch WSA genannt) gibt es nur für Windows 11 und man benötigt mindestens einen Core i3 oder vergleichbares von AMD sowie minimum 8 GByte Ram, wobei man unter 16 GByte nicht wirklich viel machen kann. Zuerst muss man den Amazon App Store aus dem Microsoft Store installieren. Microsoft ist hier eine Kooperation mit Amazon eingegangen, vermutlich weil Google das nicht wollte. Also muss man den Amazon App Store nutzen und nicht den Google Play Store.


    Beim Installieren des Amazon App Stores wird automatisch das WSA mit installiert. Dazu müssen ca. 1,5 Gbyte aus dem Internet geladen werden. Man muss also je nach Internet- Geschwindigkeit schon einiges an Geduld dafür mitbringen. Danach kann man Android Apps aus dem Amazon Appstore unter Windows installieren und genau wie "echte" Windows Programme ausführen.


    Allerdings gibt es die Z21 App nicht im Amazon App Store. Also muss man die App per "Sideload" installieren, was bedeutet, man sucht im Internet nach einer Installationsdatei für die Z21 App und installiert sie dann manuell. Installationsdateien für Android haben die Dateiendung .APK Gleich die ersten Treffer bei Google wenn man nach "Z21 App APK" sucht, führt einen schon an mögliche Quellen, wo man die Z21 App als APK Datei herunter laden kann.


    Jetzt haben wir die App als Installationspaket und nun? Im Microsoft Store suchen wir nach "APK Installer for Android Subsystem" und installieren es. Dieses kleine und kostenlose Tool ermöglicht es, Android APK Dateien unter Windows 11 zu installieren.


    Nachdem man die Z21 APP installiert hat, kann man sie im Startmenü finden und "eigentlich" unter Windows nutzen.



    Eigentlich? Ja, leider. Die App startet problemlos und fast alles funktioniert. Man kann Führerstände aus dem Internet laden, Anlagen im- und exportieren, usw. Das Einzige, was ich noch nicht hin bekommen habe, ist die Verbindung zu meiner freigeschalteten Z21 Start. Von Windows auf demselben Rechner über das Maintenance Tool klappt die Verbindung einwandfrei. Andere Android Apps (wie Total Commander für Android) können auf Geräte in meinem Netzwerk zugreifen, usw. Aber ausgerechnet die Z21 App bekommt das nicht hin. Da muss ich noch weiter nachhaken, woran das liegen könnte. Z21 und Netzwerk, das ist sowieso eine "unendliche Geschichte". Hier hat Roco sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert und sehr viele völlig überflüssige Hürden eingebaut. Mal sehen, ob ich herausfinde, was da wieder klemmt, aber nicht mehr heute.

    Hallo.

    Heute habe ich die neue Stainz digitalisiert. Das war nicht so einfach, wie ich gehofft hatte. Zum Einen ist der NEM Stecker nicht in der Lok befestigt und verabschiedet sich ständig irgendwohin. Zum Anderen ist NEM 651 nicht Verpolungssicher und es gibt auch keine eindeutige Kennzeichnung. Man macht zwar nichts kaputt, wenn man den Decoder falsch einsteckt, aber es funktioniert dann einfach nicht. Außerdem ist der Kontakt dieser fizzeliegen Pole nicht grade zuverlässig. Ich habe am Anfang sogar den Decoder getauscht, weil ich es nicht gleich hin bekommen hatte. Eigentlich sollte (und ist jetzt auch) ein Train-O-Matic TrainCommander 2 Mini incl. Smart Powerpack Strompuffer dort rein. Ich hatte aber auch noch einen alten ESU Lokpilot V3 mit NEM 651 Anschluss vorrätig. Den hatte ich auch probiert, aber wieder sein gelassen. Damit läuft die Stainz nicht anständig, zumindest nicht auf so verschmutzten Gleisen wie bei mir. Das ist (oder war zumindest) ja die typische ESU Krankheit schlechthin, zumindest zu den Zeiten, in denen ich noch in H0 Digital unterwegs war und aus der der Lokpilot 3 noch stammt. Als Akku- Fahrer ist Gleisreinigung nun mal etwas, um das man sich nicht wirklich kümmern muss. Deswegen sind meine Gleise nicht grade ständig auf Hochglanz gewienert.


    Es ergaben sich gleich mehrere Probleme. Zum Einen sind, wie schon erwähnt, die Gleise auf meiner Anlage ziemlich eingestaubt.


    Zum zweiten ist mein Eigenbau- Programmierer auf Arduino Basis noch nicht fertig und meine z21 fest auf der Anlage montiert. Ich hätte noch einen der alten Multimaus- Verstärker, allerdings sind meine Multimäuse alle auf Firmware V2.0 aktualisiert. Damit kann man den alten Verstärker nicht mehr benutzen. Also musste ich die Versuche auf meiner Anlage machen, nicht auf dem Testkreis aus der Startpackung.


    Und zum Dritten ist in der Stainz der Platz für den Decoder extrem knapp bemessen. Man kann ohne "Verrenkungen" nur einen Micro- Decoder mit fest angebautem Stecker unterbringen. Aber alle NEM 651- Decoder, die ich habe, sind mit einem Kabel zum 6- Pol Stecker ausgestattet. Ein Powerpack unterzubringen ohne etwas am Kessel oder Führerhaus herum zu feilen ist völlig ausgeschlossen. Deswegen habe ich zuerst versucht, nur das Fahrwerk ohne Kessel und Führerhaus ans Laufen zu bekommen. Das scheitert an dem dann viel zu geringen Gewicht, denn der Ballast ist im Kessel untergebracht. Ohne Ballast sind die Federn der Pilzschleifer so stark, das sie die Lok hochdrücken.



    Letztendlich habe ich den Decoder mit Pufferbaustein einfach im unteren Bereich des Führerhauses unter gebracht. Das Kabel vom NEM Stecker zum Decoder kann man unterhalb des Stehkessels ins Führerhaus durchschleifen, ohne etwas einzuklemmen. Zwar nicht schön, aber so funktioniert es wenigstens. Ist ja nur ein Provisorium, da die Lok sowieso umgebaut werden soll.


    Beim Programmieren der Geschwindigkeiten mit JMRI ist mir aufgefallen, das man die Train-O-Matic Decoder auch so umprogrammieren kann, das sie mit 3 Volt Motoren funktionieren, ohne sie zu beschädigen. Wusste ich bisher noch gar nicht. Wer weiß, wofür das noch mal nützlich sein kann. Grade die chinesischen 3 Volt Glockenanker- Motoren bekommt man für weniger als 1€ "nachgeschmissen". Außerdem fährt Busch H0f ja auch mit 3 Volt Motoren, so weit ich weiß.


    Jetzt läuft die Stainz aber richtig gut. Fast unhörbar und schön sanft. Sie fährt sehr langsam eben "butterweich" an. Sie läuft so gut, das ich sogar schon mit dem Gedanken gespielt habe, die Steuerung umzubauen.



    Oops, das Dach sitzt nicht richtig. Macht nichts, ist ja nur aufgesteckt.

    Es scheint so zu sein, das man die Steuerung von der "vollständigen" Lok durchaus an die "Startpackungslok" anbauen könnte. Allerdings ist das ein Bereich, von dem ich normalerweise tunlichst die Finger lasse. Ist auch besser so, die Erfolgsaussichten, wenn ich an dem Gestänge einer H0 oder 0e Lok herum fummele sind nicht sehr gut.

    Hallo.

    Mein Set wurde vorhin geliefert. Ein echte Überraschung waren die Gleise. Dass das Schotterbett weiß ist, war ja vorher schon bekannt. Aber ich hatte das hässliche Roco Geoline Gleis in noch hässlicherem Weiß erwartet. Doch dem ist nicht so. Es handelt sich um das viel bessere RocoLine Gleis mit Bettung, nur eben nicht grau sondern weiß.



    Hier mal zum Vergleich ein Geoline Gleis neben das Oval aus der Packung gelegt. Die RocoLine Gleise lassen sich problemlos aus dem Gleisbett entnehmen. So bekommt man zwar kein 0e Gleis, aber eines der besseren H0 Gleissysteme dazu. Für Modellbahner ist das sicher ein Vorteil, aber die eigentliche Zielgruppe also Kinder könnte darüber weniger erfreut sein. Das RocoLine Gleis ist filigran und die Polschuhe sind ziemlich fummelig zu platzieren.. Da wäre das Geoline Gleis doch erheblich kinderfreundlicher gewesen. Über die Farbgebung (nicht nur) der Gleisbettung breiten wir lieber mal den Mantel des Schweigens. Als Modellbahner muss man auf jeden Fall mit der Airbrush ran, wenn man irgendwas davon “ernsthaft” einsetzen will…


    Der Fahrregler ist der aus anderen Fleischmann/Roco Analog Startsets bekannte Handregler, ebenfalls in “Schneefarben”.


    Aktuell fahre ich die Stainz ein, in dem ich sie bei mittlerer Geschwindigkeit einfach auf dem Oval kreisen lasse. Was sehr erfreulich ist, ist der Geräuschpegel der Lok. Sie ist ungewöhnlich leise, die leiseste analoge Lok, die ich habe. Sie ist aber auch die neueste Lok, Baujahr 2023, wenn auch aus 40 Jahre alten Formen. Außerdem fährt sie sehr leicht an. Der mitgelieferte Fahrregler kann längst nicht so weit herunter regeln, wie die Lok langsam fahren könnte. Für ein Kinderspielzeug ist sie nicht mal übertrieben schnell. Zwar viel zu schnell für Modellbahner, aber ein durchaus akzeptabler Kompromiss zwischen den Wünschen der Kinder und den Bedürfnissen der Modellbahner. Alles in allem sind die Fahreigenschaften nämlich sehr gut, besser als erwartet und auch besser als die älteren Magic Train Fahrzeuge. Ich werde meine Stainz die Tage mit einem ohnehin noch herum liegenden Train-O-Matic DCC Decoder mit Pufferbaustein und passend zur Lok NEM 651 Stecker digitalisieren. Danach mache ich noch mal ein paar Testfahrten auf dem Oval, dann aber Digital. Ich denke, mit ein paar Anpassungen dürfte man eine Digital sehr schön fahrende Lok bekommen.


    Um den Geräuschpegel zu demonstrieren habe ich ein paar verwackelte Videos mit dem Smartphone gemacht und bei Youtube hochgeladen.


    Zuerst mal meine Fleischmann Magic Train Diesellok, die ich noch nicht umgerüstet habe und die deswegen noch analog betrieben werden muss, was hier passt.


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    Dann die gestern gelieferte Roco H0 BR 151, die als Fahrwerksspender für die V22 gedacht ist.


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    Und dann der Zug aus dem Startset.


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    Eindeutig das leiseste Beispiel…

    Hallo.

    Wer eine V22 in 0e sucht, wird sehr oft bei der Märklin Minex Diesellok hängen bleiben. Das Modell aus den 1970er Jahren hat aber mehrere Nachteile. Zum einen ist die Lok, da von Märklin, als “Sammelobjekt” meist sehr teuer. Außerdem ist sie natürlich für das Märklin Mittelleiter System konzipiert, was bei 0e völlig ungebräuchlich ist. Und, vermutlich ist der größte Nachteil, das Modell hat 3 Achsen. Beim Vorbild sind es aber nur 2 Achsen.



    Vor ein paar Jahren hat ein sehr netter Mensch mal 3D Dateien für eine V22 in Spur IIm (also 1:22,5) erstellt und sie frei zur Verfügung gestellt. Ich hatte damals bereits angefangen, die Lok in 1:45 zu drucken. Allerdings ist das Verkleinern von 3D Modellen recht schwierig, da beim einfachen Skalieren auch alle Materialstärken geschrumpft werden, was nur selten reibungslos funktioniert. Anders herum, also ein zu “kleines” 3D Modell größer zu skalieren, ist hingegen kein Problem. Einzig die Details könnten dabei zu grob werden.


    Kurz gesagt, ich habe es damals nicht hin bekommen. Inzwischen weiß ich aber viel besser, wie man solche Dateien aufarbeiten kann. Ich hatte damals sogar eines der inzwischen praktisch nicht mehr aufzutreibenden Hollywood Foundry Tausch- Fahrwerke für die Minex Lok ergattert.


    Allerdings gefällt mir der Gedanke nicht besonders, die aufwändige Anpassung der 3D Dateien für ein Fahrwerk zu machen, das man einfach nicht mehr besorgen kann. Wenn ich also irgendwann eine zweite Lok bauen will, geht die Arbeit wieder von Vorne los.


    Neulich, als mal wieder jemand im Schmalspur- Forum einen Minex Diesel umbauen wollte und die Fahrwerksfrage aufkam, kam als Antwort, dass das Drehgestell einer H0 Roco E94 recht gut passt, sofern man die Radscheiben der mittleren Achse abzieht, die Achse selbst aber drin lässt. Eine tolle Idee. Leider ist die Roco E94 selbst Gebraucht recht teuer. Um sie zu “Schlachten” zu teuer, für meinen Geschmack. Aber die Richtung ist auf jeden Fall gut. Nach einiger Recherche und Stöbern in Börsen hatte ich mir einen Kandidaten ausgesucht, den es in großen Stückzahlen gibt und den man fast immer für unter 50€ bekommen kann. Die Rede ist von der Roco H0 BR 151.



    Das Exemplar auf dem Foto hat mich 44€ gekostet, wurde gestern geliefert und spendiert Antriebe für zwei V22 bzw. für ein “Jagsttalbahn- Krokodil”, das ja aus zwei zusammengekuppelten V22 besteht. Das die Dachleitungen etwas beschädigt sind, ist für unsere Zwecke völlig bedeutungslos.



    Der Achsstand der 151 ist etwas kleiner als der von der 194. Bei einer V22 in 1:45 würde man das zwar nur bei ganz genauer Betrachtung sehen können, aber man könnte es sehen.



    Da die V22 eine eher sehr große Schmalspur- Lok ist reifte in mir die Idee, sie nicht in 0e, also 1:45 zu bauen, sondern als 0n30 Modell in 1:48. Ich habe sowieso einige 0n30 Modelle, der “zu kleine” Maßstab würde mich überhaupt nicht stören. Also flugs einen V22 Rahmen in 1:48 gedruckt und voila:



    Passt doch hervorragend. Wie gesagt, die Radscheiben müssen von der mittleren Achse abgezogen werden. Wir wollen ja nicht denselben Murks wie seinerzeit Märklin veranstalten. Daneben muss man einen Motor an das Drehgestell anbauen, das das Konzept mit dem Mittelmotor, wie es das Roco Modell hat, natürlich nicht funktioniert, sofern man die Drehgestelle ausbaut und einzeln verwendet.


    Als nächstes teste ich, wie die BR 151 fährt. Danach zerlege ich sie und messe das Drehgestell aus, damit ich die Halterung dafür in den Rahmen der V22 einfügen kann. Der Rahmen muss auch noch verstärkt werden, da er ebenfalls zu dünn ist, auf Grund des 1:22,5 Uhrsprungs der Dateien.


    Wenn es neues gibt, berichte ich weiter.

    Außerdem steht auf dem Karton eindeutig 0e drauf. Die Packung wurde zwar im Roco Neuheiten Prospekt unter "H0" geführt, aber nur, weil sie sonst eine völlig eigenständige Kategorie gewesen wäre, was sich so wohl nicht gut gemacht hätte. Das Einzige, was daran "H0" ist, sind die H0 Regelspurgleise in der Packung, genau wie früher bei Fleischmann, wo ja das Fleischmann H0 Profi Gleis beilag. Märklin hatte das in den 1970ern mit Minex ja auch so gemacht und M Gleise dazu gelegt. Und selbst Bachmann packt, so weit ich weiß, H0 Gleise in ihre 0n30 Startsets. Das hat also durchaus Tradition und bietet sich ja auch an. Schließlich fahren 0e Fahrzeuge problemlos auf H0 Regelspurgleisen und der Bedarf für ein weiteres "echtes" Schmalspurgleis neben Peco ist für eine Großserie zu gering. Außerdem sind die Peco 0e Gleise nicht geeignet für eine Startpackung, da es dort nur Flexgleise und Weichen gibt. Es macht also auch keinen Sinn, das Peco Gleismaterial zuzukaufen.


    Einzelne Händler aus Österreich mit (vermeintlich?) gutem Draht zu Roco meinten, es wird nicht bei der einen Packung bleiben. Deswegen macht eine völlig richtige Einstufung als 0e dann auch vom Marketing her mehr Sinn.


    Das die MT Fahrzeuge so beliebt bei Bastlern sind und es Unmengen von Umbau- und Zurüstsätzen gab/gibt, liegt daran, das sie zwar einfach und robust gebaut, dabei relativ preiswert aber trotzdem recht nah am Vorbild gehalten sind. Die Loks sind ziemlich gut gelungen und sehr gut von den Maßen her gemacht. Außerdem laufen sie meist sehr anständig. Die Wagen passen auch gut zu deren Österreichischen Vorbildern. Einzig der Personenwagen hat deutlich zu kleine Bühnen, was dem "Einheitsfahrwerk" geschuldet ist. Klar, die Farbgebung ist of viel zu grell (halt Kinderspielzeug), aber wenn man was umbaut muss man meist sowieso neu lackieren. Dank der simplen Steck- Montage lassen sich die Fahrzeuge leicht zerlegen und lackieren. Alles gute Voraussetzungen, um daraus brauchbare 0e Modelle zu basteln.

    Hi.

    Die Roco Magic Train Sets sind jetzt tatsächlich in Auslieferung. Es gibt bereits Leute, die das Set schon haben und damit sind auch die ersten Fotos im Netz aufgetaucht. Ich habe mein vorbestelltes Set noch nicht. Es soll aber in ein paar Tagen hier sein.


    Die Stainz ist zwar mit dem vereinfachten Gestänge wie immer bei Startpackungsloks, aber sie ist dennoch überarbeitet worden. Sie hat eine schönere Stirnlampe, LED Beleuchtung, einen neuen, besseren (so wird gesagt) Motor sowie eine Digitalschnittstelle nach NEM 651 (6- Pol) bekommen. Die beiden Wagen sind unverändert zu früher. Einzig der Fleischmann- Schriftzug unter dem Fahrwerk wurde aus der Form gekratzt (buchstäblich). Die ganzen "Weihnachtsdeko Sticker" sind zum Glück nicht montiert, also muss man sie auch nicht wieder abreißen. Mit ein wenig Airbrushen kann man daraus durchaus was brauchbares zaubern. Ich werde die Lok, wie schon erwähnt, in eine Kastendampflok umbauen. Zumindest ist das so geplant. Dann fällt das vereinfachte Gestänge gar nicht mehr auf.


    Die Gleise sind allerdings sehr speziell. Es handelt sich um Roco Geoline H0 Gleise mit weißem Schotterbett. Das soll wohl den Schnee zu Weihnachten darstellen. Auch der Fahrregler (der normale Fleischmann/Roco Analog Regler) ist in Weiß gehalten.

    Hi.

    Heute bin ich mit der BR 112 (ex. DR 212) und DR-Doppelstockwagen mit schrägem Oberstock der WLF gefahren. Das ist rund 30 Jahre nach dem Ende der DR. Da kann man mit der Epochenfrage tiefenentspannt umgehen.

    Ja, das muss man alles nicht so verbissen sehen. Letztes Jahr bin ich noch in einem Zug aus Silberlingen, gezogen von einer BR 218, gefahren, der im Plandienst unterwegs war. Alte Fahrzeuge in einer moderneren Epoche geht immer. Andersrum ist es schwieriger. In einer Epoche 3 Umgebung einen ICE auftauchen zu lassen, das ist dann doch komisch. Aber auch egal, wenn es demjenigen gefällt, ist doch alles in Ordnung.

    Hallo.

    Da ich mit dem Anycubic Photon Mono M5 inzwischen einen 10 Zoll Drucker habe, passen jetzt auch Spur 0 Regelspur Fahrzeuge in den Drucker, ohne sie zerteilen zu müssen. Um das mal auszuprobieren habe ich das in einem anderen Forum zum Download angebotene Güterwagen Fahrwerk gedruckt. Allerdings musste ich dann doch eine Modifikation vornehmen. Fertige Dateien einfach so verwenden ist doch langweilig....


    Ebenfalls in dem Forum gibt es die Kulissenführung für die Lenz Kurzkupplungskinematik zum Download. Also warum nicht beides kombinieren und das Fahrwerk gleich mit KKK ausdrucken.. Spart später einiges an Arbeit.


    DSC_2204.jpg


    Ein Fahrwerk, vier Achslagerblenden und zwei Abdeckungen für die Kulissen passen auf einmal in den Drucker. Ich hätte gerne auch ein Foto mit angeschraubten Achslagern gemacht, aber ich habe keine passenden Schrauben vorrätig. Entweder sind sie zu dünn oder viel zu lang.


    Bevor ich weiter mache, muss ich nun erst passende Schrauben suchen, finden und bestellen.

    Hallo.

    Seit zwei Tagen ist in der ARD Mediathek der zweite Bericht über den Lokführer, der sich mit der top restaurierten V 169 001 (269 001-5) selbstständig gemacht hat. Im Frühjahr gab es den ersten Teil, in dem die Entstehung dieses Projekts geschildert wurde. Nun, im zweiten Teil geht es um den Alltag als selbstständiger Eisenbahn- Fuhrunternehmer.


    Die Nordreportage: Neue Einsätze für Roland und seine Lok | ARD Mediathek
    Neue Einsätze für Roland und seine Lok | Video | Die Nordreportage geht ein weiteres Mal mit Roland Sandkuhl und seiner Lok auf Reisen. Auch in dieser Folge…
    www.ardmediathek.de


    Den ersten Teil gibt es auch immer noch in der Mediathek:


    Die Nordreportage: Eine Lokomotive als Lebenstraum | ARD Mediathek
    Eine Lokomotive als Lebenstraum | Video | Roland Sandkuhl aus Oldenburg ist ein besonderer Lokführer. Er ist seit Kurzem selbstständig und besitzt sogar seine…
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    Für alle, die das seinerzeit verpasst haben.

    Hi.

    Ich hab's tatsächlich noch mal getan, bevor die Aktion morgen ausläuft. Meine B4 bekommt ein "Schwesterchen". Es ist allerdings kein Hund (Terrier) geworden, sondern ein Wächter (Sentinel). Ich bin dann doch bei der zumindest irgendwie plausibel möglichen deutschen Umgebung geblieben. Eine Sentinel gab es tatsächlich mal in Deutschland, wenn auch nicht genau die Y3, die es bei Dapuol gibt. Trotzdem ist es die Y3 geworden. Sie wird wohl erst nächste Woche kommen. Für 118€ kann man bei einer neuen Spur 0 Regelspurlok nicht wirklich viel falsch machen, denke ich. Vor allem wo die B4 wirklich gelungen ist. Zum Glück ist das vorbestellte Roco Magic Train Set noch immer nicht in Auslieferung. Es soll in Q4 kommen, also ab jetzt. Das muss auf jeden Fall bis nächsten Monat warten. Für diesen Monat ist mein "Spielgeld" mehr als aufgebraucht...

    Hallo.

    Die Lok ist vorhin angekommen. Die DHL hat sich nicht grade mit Ruhm bekleckert. Von Hagen nach Greven (keine 100 Km über die Autobahn) hat das Paket 2 Tage gebraucht (nicht über den Feiertag, sondern von Mittwoch bis Freitag). Damit hat die Lieferung tatsächlich 7 Tage gedauert statt den 3-5 die angegeben wurden. Es lag nicht am Händler, sondern am Feiertag und an der DHL. Eigentlich hätte es am Mittwoch da sein können, spätestens am Donnerstag da sein müssen, kam aber erst am Freitag.


    Egal, nun ist sie hier. Die Verpackung ist kleiner als ich gedacht hätte, aber deutlich schwerer. Das liegt daran, das die Lok mit fast 800 Gramm wahrlich kein Fliegengewicht ist. So sollte tatsächlich eine gute Zugkraft möglich sein.



    Die Lok ist gut verpackt, so das sie ohne Beschädigung transportiert, verstaut und auch entnommen werden kann.



    Neben der Lok befindet sich nur noch die englischsprachige Anleitung in Karton.



    Die Lok selbst wird auf einem Podest aus Acrylglas festgeschraubt geliefert und mit einem Stückchen Schaumgummi zusätzlich gesichert.



    Dieses Podest eignet sich auch gut, um die Lok in einer Vitrine zu präsentieren.



    Zum Größenvergleich mal ein Foto zusammen mit der Magic Train Stainz. Sie ist zwar deutlich größer, aber nicht so extrem, wie ich es erwartet hätte. Die B4 ist halt eine eher kleine Regelspurlok.



    Um sie mit einem Güterwagen zu zeigen, konnte ich zum ersten Mal überhaupt den 0SM Kesselwagen mit Originalkupplung an eine Lok mit Originalkupplung ankuppeln. Es sieht zwar gut aus, ist aber extrem fummelig und dürfte auf der Anlage zu sehr viel Ärger und Problemen führen. Ich kann mir nicht vorstellen, trotz der guten Optik die Originalkupplung dran zu lassen.



    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich auf Lenz oder vielleicht doch Kadee setzen soll. Für Lenz spricht, das ich schon 2 Loks (also 67% aller meiner Loks) mit der ferngesteuerten Lenz Kupplung habe. Die Wagen sind aber fast alle noch mit den Kupplungen, mit denen sie geliefert wurden, ausgerüstet Lima, Pola, Rivarossi, 0SM, Biemo, alle haben unterschiedliche Kupplungen und kuppeln nicht miteinander. Die Entscheidung habe ich bisher vor mir her geschoben. Das werde ich aber irgendwann mal angehen müssen.

    Hi.

    Ingo, ich kenne Martins Umbau deiner V80. Und die Vorzüge des RC Betriebs sind mir ja nicht fremd. Sonst würde ich meine 0e Modelle ja nicht alle mit RC ausrüsten.

    Die B4 hat ihre "Elektronik" auf einer gesteckten Platine im Kessel. Durch die werkzeuglos zu öffnende Rauchkammertür kann man diese Platine leicht nach vorne raus ziehen und einen Decoder einbauen (oder entfernen oder tauschen oder,...). Dort müsste man auch den Empfänger und Akku unter bringen. Kann man sicher völlig ohne sonstige Änderungen direkt über die 21MTC Schnittstelle anschließen. Um den eigentlichen Umbau auf RC mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Allerdings soll der Kessel der B4 aus Metall sein (weiß ich noch nicht, da die Lok ja noch nicht da ist), was den Funk empfindlich stören dürfte. Deine V80 hat ein Kunststoff- Gehäuse. Da gibt es solche Probleme nicht. Deswegen meine Unsicherheit ob es denn mit RC funktioniert. Bisher habe ich nämlich ausschließlich Kunststoff- Loks umgerüstet. Wenn es funktioniert, super, Ziel erreicht. Falls aber nicht, stecke ich eben einen Train-O-Matic 21MTC Decoder mit Puffer rein und gut ist. Die anderen beiden 0 Loks, die ich habe, sind auch Digital. In sofern...

    Hallo.

    Auch wenn es zu meiner Anlage überhaupt nicht passt, ein klein wenig Regelspur in 0 habe ich übrig behalten, trotz meines Wechsels von Regel- auf Schmalspur vor vielen Jahren. Allen voran eine digitalisierte und gesuperte 1970er Jahre Pola Maxi V20 (aus einem Billerbahn Bausatz). Da steckt so viel Mühe und Herzblut drin, das ich sie nie weggeben konnte. Ein paar “unverkäufliche” Güterwagen sind auch noch in meinem Bestand. Und jetzt habe ich seit 15 Jahren tatsächlich das erste Mal eine funkelnagelneue Spur 0 Lok gekauft, noch dazu in 1:43,5 (hatte ich in Regelspur bisher noch nie, immer nur 1:45). Ich bin tatsächlich am überlegen, ein Stück Regelspurgleis auf meine 0e Anlage zu bauen, nur damit meine Fahrzeuge mal ein paar cm Auslauf bekommen. Ich müsste noch genug grade Rivarossi Gleise in Spur 0 haben, um das ohne Neukauf zu realisieren.


    Zur Zeit gibt es nämlich die ohnehin schon (für deutsche Modellbahn- Verhältnisse sogar unglaublich) günstigen britischen Dapol Spur 0 Dampfloks bei einem großen Modellbahn- Versender aus Kamen noch mal stark reduziert. So kostete mich meine Dapol B4 incl. Porto 181,99€ (UVP 249 GBP). Für eine 2023er Formneuheit in Spur 0 mit guten Fahreigenschaften, feiner Detaillierung und enormer Zugkraft ein extrem niedriger Preis, heutzutage. Dabei ist die B4 eine der teureren Loks aus dieser Aktion. Es geht schon ab 118€ los, ein Preis, für den man von einem deutschen Hersteller nicht mal mehr einen Güterwagen bekommt. Allerdings sind die meisten Dapol Loks halt sehr britisch und passen deswegen nicht wirklich zu meinen übrigen Fahrzeugen. Die B4 hingegen kann mit einigen wenigen Modifikationen ohne weiteres als deutsche Privatbahnlok durch gehen. Sie sieht nicht soo extrem britisch aus. Deswegen dürfte sie sich in DE auch sehr gut verkaufen. Wie bei Dapol gewohnt, kann man sie in zig Farbvarianten (incl. Form- Anpassungen) jeweils Analog mit 21MTC Schnittstelle (meine Version) bekommen, mit eingesetztem DCC Decoder für 209,99€) oder mit DCC Sounddecoder (259,99€) bekommen. Bei deutschen Herstellern hat man diese Wahl nie. Man bekommt immer nur die teuerste Variante mit Sound. Sound will ich aber nicht, gar nicht. Der Aufpreis für die Version mit Decoder ist ok. Viel günstiger kann man die Lok nicht selbst digitalisieren. Ich habe mich aber bewusst für die analoge Version entschieden, weil ich zumindest mal versuchen möchte, ob ich sie nicht auch mit RC und Akku betreiben kann. Der Aufbau ist nach dem, was ich gehört habe aus Metall. Das könnte den Funkempfang stören, deswegen “versuchen”… Funktioniert das nicht, bekommt sie halt einen Decoder mit Pufferbaustein verpasst.


    (Bild von dapol.co.uk, anklicken um zur Original Seite zu kommen)


    Geplant ist es, die Lok mit Lampen auszustatten, den Fahrwerksbereich rot zu lackieren, die Beschriftung zu ändern und den doch sehr britisch aussehenden Dampfdom mit einem 3D gedruckten “Überzieher” einzudeutschen.


    Die Lok ist noch nicht da. Sie soll so etwa Mitte der Woche kommen. Wenn sie da ist, gibt es mehr, auch eigene Fotos.