Beiträge von BR96

    ...wenn Du das gleiche Problem wie alle anderen hast...


    Die alte Version der Drehgestelle mit den Gleitlagern sieht so aus:


    Drehgestell.jpg


    Die fangen irgendwann an zu rutschen.


    Kugelgelagert sieht das dann so aus:


    V200_2a.jpg



    Das kleinere Übel könne auch die Stromabnehmer-Federn aus billigstem Blech sein:



    IMG_9165a.jpg


    Die Räder sehen dann nach einer gewissen Laufleistung so aus:


    IMG_6163a.jpg


    Abhilfe schaffen dann neue Bleche und vor allem neue Räder:


    IMG_0016a.jpg



    IMG_9167a.jpg


    Die alten Räder haben auch nicht wirklich etwas mit einer V200 zu tun...siehe diesen Vergleich:


    IMG_6159a.jpg


    Neue Räder mit Edelstahl-Radreifen und Getriebanpassungen. Dann hat man Ruhe. Aber wurde nicht eine neue Auflage der V200.0 und V200.1 angekündigt?

    Hallo Null-Problemo,


    Dein Kommentar war wohl Satire!

    Bestimmt, denn das Wort StandarT gibt es im Deutschen gar nicht.


    Ich glaube auch, dass Lenz einen gewissen StandarD gesetzt hat, was z.B. die Belegung der Funktionen betrifft. Das mag daran liegen, dass für viele Nuller der Wechsel zur Spur Null auch der Einstieg in die digitale Steuerung bedeutete.


    Von der Stange verfügbare Triebfahrzeuge von anderen Herstellern (KISS, MBW, BRAWA-Breuer, KM1) kamen ja erst später. Warum die sich dann zum Teil für eine mehr oder weniger andere Belegung der F-Tasten entschieden haben, weiß ich nicht. Ist mir aber auch egal, weil das fix geändert wird. Für mich passt es z.B., dass erst über F0 + F1 das Licht angeschaltet wird, bevor ich mit F3 den Motor "starte". Aber spätestens seitdem meine Loks allesamt mit Schraubenkupplungen ausgerüstet sind, muss ich mir über F2 Gedanken machen...


    Und ich habe gerne den vollen Zugriff auf alle Möglichkeiten eines modernen DCC-Decoders. Dabei geht es doch nicht nur um die "Soundmöglichkeiten", wie oben beschrieben. Da geht es doch auch um Fahreigenschaften, Abschalten von unnötigen Protokollen und Befehlen, Konfiguartion von Abhängigkeiten, Anpassen von Zufallsgeräuschen (gruselig bei der Lenz 64 der ersten Serie), Lichtkonfiguration wie Helligkeit und Schalten eines einzelnen Schlußlichts, etc., etc....


    Und mit dem richtigen Programmer dann eben auch um Firmwareupdates, Sichern und Testen von Konfigurationen, etc.


    Aber hier noch ein Beispiel aus dem Soundbereich: meine BR 80 aus Mülheim hat die korrekte Einheitspfeife bekommen. Mein Freund Michael hat sein Soundfile entsprechend verändert, mir per Mail zur Verfügung gestellt und ich habe meiner 80 das Soundfile verpasst. Das ist für mich "Standard". Ich kenne nur wenige Nuller, die das mit einem Lenz-Decoder, Lenz-Programmer, Dietz-Soundmodul, etc. hinbekommen würden. Ich gehöre definitiv nicht dazu!


    Gruß - Jörg

    Natürlich kann man sich wie beschrieben helfen.


    Ich verstehe aber nicht, warum man sich nicht einen ESU-Programmer zulegt. Das lohnt sich m.M.n. schon ab dem ersten FHZ mit ESU Decoder. Und damit lassen sich auch andere DCC Decoder programmieren.


    Und wenn es Firmware für den Decoder des Glaskastens oder jeden anderen ESU Decoder gibt, wird dies erkannt und man kann updaten. Kostenlos. So wie die Software auch.


    Gibt es ein neues Modell, ist es für mich immer eine große Freude, verschiedene Konfigurationen z.B. bzgl. der Motoreinstellungen unter Freunden zu tauschen und zu probieren. Einfach auslesen und via Mail verschicken.


    Bei KM1 mag es die CV Konfiguration per Anfrage nicht geben. Man bekommt aber immer das komplette Soundprojekt inkl. der CV Konfiguration, wenn man seine Decoder ID ausliest und mitteilt. Dann wird das Soundprojekt entsprechend gecustomised. So verhindert KM1, dass das (von KM1 bezahlte oder entwickelte) Soundprojekt für andere Modelle verwendet wird. Nachvollziehbar.


    Kauft man einen Sound von z.B. Leosoundlab, wird genauso verfahren. Habe ich gerade für einen VT98 gemacht. Passt dann eben nur für meinen Decoder. Sonst würden die ihr Soundprojekt nur einmal verkaufen...



    Gruß - Jörg

    Ich hatte 2 Silberlinge von MBW. Die habe ich bei der Ankündigung der neuen Silberlinge abgegeben und zwei neue in Mülheim bestellt. Dann wurde alles wieder abgekündigt. Also habe ich zwei Silberlinge von Lenz bestellt. Sollten diese kommen, werde ich die auf jeden Fall abnehmen, weil mein Händler immer Probleme mit Stornierungen bei Lenz hat. Dann meine ich gelesen zu haben, dass Lenz die Produktion zurückgestellt hat, weil es diese Wagen vom Wettbewerber gäbe. Dann hat Mülheim den Laden dicht gemacht. Auf Rückfrage wurde mein Kundenkonto (mit zig Bestellungen) gelöscht. Das sollte als Bestätigung der Stornierungen der Bestellung dienen, schließlich hat man mit jeder Bestellung einen Vertrag abgeschlossen. Kein Problem, dann hatte ich auf Lenz gehofft. Nun ist die Seite von S01 wieder online, mein Kundenkonto nebst Bestellungen seltsamerweise auch!


    Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Aber die Diskussion kann ich nachvollziehen.


    Warum hier aber ein Sarg gepostet wird...???

    die Firma SPUR 01 existiert nicht mehr und kann deshalb auch keine Service-Partner mehr haben.

    Mit etwas Fingerspitzengefühl hätte man sich diesen überflüssigen Kommentar sparen können. Durch so einen Mist gibt es sogar noch Ärger rund um diesen Hersteller, obwohl es ihn gar nicht mehr gibt.


    Haben Sie denn FHZ aus dem Hause Elze? Ist das ein Thema für Sie?

    In er Preisklasse einer großen Dampflok.......

    Was ist denn die Preisklasse einer großen Dampflok? Was ist überhaupt eine große Dampflok? Für eine Schlepptenderlok in 1:45 aus Messing muss man aber noch einen 1000er drauflegen.


    Eine Lenz 01 in Mischbauweise kostet in etwa soviel wie der hier besprochene 627 aus Messing. Ich finde, dass die Relation hier passt. Und wie der Modellbahner aus Lauingen mal erklärt hat, ist es ungleich schwerer, einen Antrieb nebst Elektronik für einen Triebwagen zu konstruieren, ohne die freie Sicht zu verbauen.


    Übrigens war die V65, die ich gerade mühevoll auf ein gewisses Niveau umbaue, noch teurer als der 627. Der Rest ist Geschichte.


    Ich als Epoche III Fahrer habe kein Interesse an dem 627. Was ich aber mit Spannung verfolge ist die Tatsache, dass Lenz wohl einen anderen Messing-Produzenten, als den der V65 beauftragt hat. Und da würde ich es begrüßen - auch in Hinblick auf weitere Messing FHZ aus dem Hause Lenz - wenn es ein tolles Modell werden würde.


    Gruß - Jörg