Hallo Null-Problemo,
Dein Kommentar war wohl Satire!
Bestimmt, denn das Wort StandarT gibt es im Deutschen gar nicht.
Ich glaube auch, dass Lenz einen gewissen StandarD gesetzt hat, was z.B. die Belegung der Funktionen betrifft. Das mag daran liegen, dass für viele Nuller der Wechsel zur Spur Null auch der Einstieg in die digitale Steuerung bedeutete.
Von der Stange verfügbare Triebfahrzeuge von anderen Herstellern (KISS, MBW, BRAWA-Breuer, KM1) kamen ja erst später. Warum die sich dann zum Teil für eine mehr oder weniger andere Belegung der F-Tasten entschieden haben, weiß ich nicht. Ist mir aber auch egal, weil das fix geändert wird. Für mich passt es z.B., dass erst über F0 + F1 das Licht angeschaltet wird, bevor ich mit F3 den Motor "starte". Aber spätestens seitdem meine Loks allesamt mit Schraubenkupplungen ausgerüstet sind, muss ich mir über F2 Gedanken machen...
Und ich habe gerne den vollen Zugriff auf alle Möglichkeiten eines modernen DCC-Decoders. Dabei geht es doch nicht nur um die "Soundmöglichkeiten", wie oben beschrieben. Da geht es doch auch um Fahreigenschaften, Abschalten von unnötigen Protokollen und Befehlen, Konfiguartion von Abhängigkeiten, Anpassen von Zufallsgeräuschen (gruselig bei der Lenz 64 der ersten Serie), Lichtkonfiguration wie Helligkeit und Schalten eines einzelnen Schlußlichts, etc., etc....
Und mit dem richtigen Programmer dann eben auch um Firmwareupdates, Sichern und Testen von Konfigurationen, etc.
Aber hier noch ein Beispiel aus dem Soundbereich: meine BR 80 aus Mülheim hat die korrekte Einheitspfeife bekommen. Mein Freund Michael hat sein Soundfile entsprechend verändert, mir per Mail zur Verfügung gestellt und ich habe meiner 80 das Soundfile verpasst. Das ist für mich "Standard". Ich kenne nur wenige Nuller, die das mit einem Lenz-Decoder, Lenz-Programmer, Dietz-Soundmodul, etc. hinbekommen würden. Ich gehöre definitiv nicht dazu!
Gruß - Jörg