Beiträge von Rollo

    Hallo Djordje,


    hast natürlich recht mit den Spannklemmen, aber aus 30 cm Entfernung sieht man das kaum noch, aber die Gleisgeometrie und die zu großen Gleisabstände sieht man auch noch aus größerer Entfernung. Und auf einer schlankeren Weiche fährt die Bahn natürlich auch besser.

    Man muß halt seine Prioritäten setzen, und ohne Kompromisse wird man es in einer Wohnung oder im Eigenheimkeller nicht hin bekommen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Djordje,


    ich meinte nicht das Peco-Code-124, sondern das Code 143. Das hat kein engliches Kleineisen, aber es scheint kaum jemand zu kennen, weil alle immer mit den Lenz-Weichen bauen. Siehe hier: https://weinert-modellbau.de/shop/peco/89-5378151261-detail


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland


    Nachtrag: Die Badische Staatsbahn hat in den Tunneln Breitfußschienen in Stühlen verbaut, dafür kann man dann Peco-Code 124 verwenden, denn genauso sahen diese Gleisbefestigungen aus. Gabs also auch in Deutschland.

    Hallo Djordje,


    wenn Du DRG 1928 bauen möchtest, da kannst Du auch mit Peco-Code-143 bauen, denn da hatten viele Weichen noch keine Doppelschwellen, das gab es erst später. Auch kannst Du mit diesen Gleisen den damals üblichen Gleismittenabstand von 3,50 m bauen, ohne dass das abzweigende Gleis der Weiche gekürzt werden muß. Die Weichengeometrie ist auch schöne bei nur 8° Abzweigwinkel.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    einige Jahre ist es schon her, dass ich mit dem Bau des ET 87 begonnen habe. Es tauchten immer wieder neue Probleme auf. Erst entgleisten die Einzelachsen der Steuerwagen auf der spitz befahrenen Bogenweiche. Nachdem ich die Lösung mit Gewichten über den Einzelachsen gefunden hatte, waren die Steuerwagen nun zu schwer für den in der Mitte laufenden Triebwagen. Also, Zusatzgewichte in den Triebwagen gepackt. Nun war der Motor zu schwach, also nun noch einen stärkeren Motor eingebaut. Und damit ich auch beschäftigt bin, war dann noch ein Installationsfehler an der Spitzenbeleuchtung eines der beiden Steuerwagen, so dass der LED zu rauchen anfingen. Jetzt ist aber alles behoben, der Zug fährt.

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    Die zu sehenden Stromabnehmer sind von einer dahinter stehenden Ellok, für den Triebwagen müssen dessen exotische Stromabnehmer noch gebaut werden.

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    Auch an den Stirnseiten der Steuerwagen fehlen noch die Übgergangsbleche, Bremsleitungen und Stromkupplungen.


    Für den Transport und zum Aufgleisen muß ich mir dann noch eine Spezialkiste bauen, immerhin ist der Zug 91cm lang und nun auch entsprechend schwer. Die Fahrzeuge gehen zwar zu trennen, dabei müssen aber zwischen jedem Wagen zwei elektrische Steckverbingungen gelöst werden, welche sich unter den Fahrzeugen befinden. (wie beim Vorbild, nur ist das größer und man kann darunter krieschen)


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Jonas,


    da ihr in Segmentbauweise baut hier ein Tipp, wie ihr den Gleisbereich an den Segmentstoßstellen gestalten könnt:

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    Baut im Gleis einfach eine Doppelschwelle ein. Das muß natürlich schon beim Verlegen der Gleise erfolgen, indem die Schwellen entsprechend verschoben werden wüssen. Schotter kann dann keiner mehr an den Stoßstellen der Segment heraus fallen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Dietmar,


    wechselst Du die Puffer noch aus? Korbpuffer würden der Lok gut stehen. Freut mich auch, dass Du den Sanddom noch ausgetauscht hast, der preußische passte nicht so recht auf eine sächsische Lok.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    was Djordje schreibt, kann ich vollauf bestätigen.

    Anfang der 80er Jahre war eine Hungersnot in Rumänien ausgebrochen. Die DDR wollte mit der Lieferung von Rindern helfen und hat sich dafür bei der DB gedeckte Güterwagen ausgeliehen. Solch einen Zug habe ich damals durch Dresden fahren gesehen. Alle Wagen waren "schachtelfrisch", das fiel richtig auf.

    Auch als ich 1986 meine Oma im Westen besuchen durfte, fielen mir die sauberen Bahnhöfe (Bayern, Baden-Würtemberg) und gepflegten Fahrzeuge auf. Da sah es in der DDR schon viel schlechter aus, war ein richtiger "Kulturschock".


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Sind die Wagen Kaufenswert? Also passt Preis/Leistung?

    Hallo Marc,


    dass muß jeder für sich entscheiden. Von der Detaillierung dürfte er meiner Meinung nach den Preis rechtfertigen. Man kann ihn ja umtauschen, wenn man mit der Qualität nicht einverstanden ist. (für ältere Messingwagen werden ganz andere Preise aufgerufen!)


    Gruß

    Roland

    Hallo,


    der Wagen hat nun noch Ladegut in Form von Kies erhalten. Für den Kies habe ich etwas Sand aus dem Sandkasten meines Enkels mit dessen Genehmigung, verwendet.

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    Die Beschriftungen sind nun auch angebracht. Wobei ich mich hier nach den Vorschriften der DRG gerichtet habe. Viele, der Angaben auf dem Wagen sind Pie mal Daumen ermittelt, da es zu diesem Wagen kaum Angaben gibt. Aber so könnte er noch zu DRG-Zeiten gelaufen sein.

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    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo MaKo,


    meine Meinung zur Holzmaserung kennst Du schon, gefällt mir nicht. Was mir sehr gut gefällt, wie Du die Metallteile behandelt hast. Die Federn und die Gleitflächen der Achslager sowie die Pufferteller würde ich etwas öliger machen, wenn der Wagen noch in Betrieb ist. Das Dach gefällt mir auch.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Heiner,


    erst einmal meinen Dank für die gut gemachten Makroaufnahmen. Diese zeigen neben den vielen kleinen schönen Details auch, dass KM1 auch nur mit Wasser kocht. Die Makroaufnahmen zeigen hier die gleichen Unsauberkeiten, welche ich auch bei meinen selbstgebauten Modellen immer wieder finde (was mich natürlich nun etwas beruhigt). Zum Beispiel der Anschluß des Kurbelkastens an des Bremserhaus oder der gezackte Grad an der Bremserhaustür. Was mir gar nicht gefällt, ist der Bohlenbelag mit der übertriebenen Holzmaserung, diese würde ich sofort gegen Echtholz austauschen. Die Federung der Achsen ist meines Erachtens bei den 0SM-Wagen besser gelöst, ist aber Geschmachssache.

    Ansonsten ist die Detailfülle überragend, vor allem gefällt mit die Nachbildung der Federn an den Bremsklötzern.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Tobias,


    bei den Gleisen gibt es die Möglichkeit, diese selbst zu bauen oder Gleise von Lenz oder Peco zu verwenden.


    Mit dem Selbstbau von Gleisen habe ich mich bisher nicht beschäftigt und habe dass auch nicht vor, da es in meinem Alter die zu erwartende Lebenszeit nicht mehr zu lässt.


    Beim fertigen Gleis hast Du dann die Wahl, entweder Lenz oder Peco. Peco ist preiswerter, allerdings haben die Weichen keine Antriebe, ist also schon etwas mehr Erfahrung beim Gleisbau notwendig. Weiterhin muß man da beachten, es gibt von Peco zwei verschiedene Gleissysteme, einmal Code 124 und einmal Code 143. Code 124-Gleise haben englisches Kleineisen und es gibt verschiedene Weichen und DKW. Beim Code 143-Gleis gibt es nur einfache Weichen. Bei Lenz gibt es neben den normalen Weichen, Bogenweiche, Dreiwegweichen und DKW. Die Peco-Weichen sind schlanker als die Lenzweichen, also optisch etwas schöner.

    Bei beiden Herstellern gibt es genormte Gleisjoche und Flexgleise. Der Bau mit Flexgleisen ist finanziell günstiger und ermöglicht schönere Gleisführungen.


    Ich fahre auf Peco-Code 124 Gleisen, ist dem "zeitigen" beschaffen der Gleise geschuldet, denn als ich meine ersten Gleise kaufte, gab es die 0-Produktion von Lenz noch nicht. Und da ich von der Nenngröße N kam, war Peco für mich ohnehin der beste Gleislieferant, denn da fahre ich auch auf Peco-Code-55.


    An noch etwas mußt Du dich in 0 gewöhnen, es kommt vor, dass bestimmte Gleise/Weichen zeitweilig nicht lieferbar sind (ist mir bei Peco-Code-124 allerdings noch nicht passiert).


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Jörg,


    die Kolbenstangen mache ich noch schwarz. Mit der Beschriftung weiß ich erst einmal nicht weiter und muß erkunden, was an der Lok angeschrieben war. Danach kann ich mir die Anschriften machen lassen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    das Problem ist, dass in der Epoche II und III kaum jemand abgenutzte oder stark verschmutzte Wagen fotografiert hat, noch kommt dazu, dass die meisten Hobbyfotografen in Schwarz/weiß fotografiert haben. Ich habe aber mal einen Werbefilm der DRG aus den 30er Jahren gesehen, da stürzte sich ein Putzgeschwader auf einen endenden Personenzug, machten ihn innen und außen sauber. Ich kann mich auch noch erinnern, das in den 60er Jahren in Dresden auf dem Hauptbahnhof solche Purzgeschwader herum liefen. Da gab es allerdings noch keine Oberleitung, so dass sie mit dem Schrubber ohne Probleme die Wagen auch außen reinigen konnte. Aber auch schwarz/weiße Bilder von Triebwagen im Betriebseinsatz, welche ja zum Teil sehr helle Farben hatte (ET11, ET 31), zeigen nur saubere Fahrzeuge.

    Die Fahrwerke werden natürlich ihre Betriebsspuren gehabt haben und um die Güterwagen habe ich mich damals nicht gekümmert. Die Loks waren fast immer "schachtelfrisch" und hatten häufig Stammpersonal.

    Als in den 80er Jahren die Harzbahnloks mit Öl fuhren, haben die Heizer an den Endstationen ihre Loks immer mit dem Heizöl eingerieben, die Loks hatten also immer "Hochglanzpolitur".


    Häufig machen wir die Fehler, dass wir den heutigen Zustand der Bahn auf die Epochen II und III übertragen (ist auch bei der Vegetaion am Bahndamm so)


    Ich beobachte das Patinieren trotzdem, da ich als Epoche-II-Fahrer wenigstens die Fahrwerke der Wagen mit Betriebspuren versehen werde. Vor allem werden es Öl und Bremsstaub sein, Rost weniger, dann dann sollte der Wagen ins RAW.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Manfred,


    ich finde Wagennachbildungen mit sichtbarer Holzmaserung absolut vorbildwidrig. Gerade die älteren Wagen der Holzbauart wurden so aufwendig behandelt, dass da keine Holzmaserung mehr sichtbar ist. Wenn man die Holzmaserung von gehobeltem Holz wieder sieht, dann ist es so aufgequollen, dass man den Wagen ausmustern sollte. Farbe dürfte dann keine mehr auf dem Holz sein. Es reicht schon, das man bei den Modellnachbildungen mit den zu großen Fugen zwischen den Brettern leben muß.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland