Beiträge von Rollo

    Hallo,


    da habe ich ja eine Diskussion ausgelöst. Bin aber froh, dass hier alle Leute friedlich geblieben sind.


    Eine meiner am Anfang gestellten Fragen ist aber nicht beantwortet. Und diese kann nur von Lokführern beantwortet werden.


    Also, ist die heutige Arbeit als Lokführer so viel schwerer als in früheren Jahren, als man noch auf Dampflokomotiven mehr als 40 Stunden arbeiten konnte/musste?


    Neulich machte ein mittlerweilen bekannter Bürgermeister aus dem Süden der Republik den Vorschlag, die Lokführer doch zu verbeamten, dann würden sie wie er 41 Stunden in der Woche arbeiten und hätten kein Streikrecht. Als Gegenleistung gäbe es später eine gute Pansion.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    ich hate am Montag die Gelegenheit bei einem Bekannten im historischen Fotoarchiv zu wühlen. Dabei fand ich auch einige gute Bilder des ET 87, was zur Folge hat, dass ich einige Ergänzungen durchführen muß.

    Die Dächer waren mit "bebleiten" Blechen belegt, welche mit Abdeckstreifen abgedichtet waren. Auch waren auf dem Triebwagen Druckluftleitungen zu den Pantos vorhanden und die Steuerwagen hatten über dem Führerstand einen weiteren Lüfter und eine Druckluftpfeife. Wie die Wasserableitleisten angebracht waren, konnte ich nun auch genau sehen.

    forum-0-et87f-dachET.jpg


    forum-0-et87f-dachES.jpg


    Nun fehlen noch je zwei Steckdosen an den Steuerwagen und der Kompressor am Triebwagen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    dass der ET 87 fertig ist, dachte ich. Gestern konnte ich neue Unterlagen sichten, er ist nun doch noch nicht fertig. Also kommt noch was dazu, aber später.

    Da ich nun eine Lösung zum Bau der Pantographen Bauart AEG gefunden habe, kann auch ein weiteres Projekt mit diesen Stromabnehmern vollendet werden. Bei dieser E 70 04 hatte ich den Motor zu knapp dimensioniert, was ich heute geändert habe. Jetzt geht es also auch mit meiner "Holzlok" weiter. Peinlich, habe die ganze Zeit auf die falsche Zeichnung geschaut, die E 70 04 hat andere Pantographen. Also, wieder Bilder suchen und neu konstruieren.

    forum-0-e7010a.jpg


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    gleich vorn weg, der Beruf Lokführer ist sicher anstrengend und er muß auch ständig mit voller Konzentration bei der Sache sein.


    Aber! Wie war dass früher, als noch Dampfloks bedient werden mussten? War diese Arbeit denn leichter, so dass da die Lokführer länger arbeiten konnten?


    Und, wie wird es werden, wenn sich kein Lokführernachwuchs meldet? Denn, jetzt ist schon Lokführermangel, so dass zum Beispiel in Dresden ständig S-Bahnen ausfallen. Wenn die Lokführer dann mal weniger arbeiten, müsste es wohl an einem Tag in der Woche einen "eisenbahnfreien" Tag geben.
    Meine Frau hat eine Monatskarte und muß in Dresden von RE in in die S-Bahn umsteigen. Früh klappt es meistens, nachmittags oft nicht. S-Bahn fällt aus, mit der nächsten S-Bahn ist der Anschluß zur RE weg, damit kann sie sich dann eine knappe Stunde auf einem unbesetzten Bahnhof erkälten. Bleibt also wohl nur das Auto, Eisenbahn mutiert zum Hobby. (meine Frau ist Krankenschwester, ihr Beruf ist ebenfalls anstrengend, und dass 40 Stunden in der Woche und auch in Schichten)


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    ET 87 Epoche II


    Hallo,


    nach einer etwas längeren Bauzeit ist nun mein ET 87 fertig geworden. Einige Details brauchten zur Erforschung etwas länger, wie die Stirnansicht und die Stromabnehmer. Anhand vieler Bilder und Skizzen habe ich aber soweit alles ermitteln können. Der Antrieb ist im in der mitte befindlichen Triebwagen.

    Stirnansicht Steuerwagen

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    Dachausrüstung Triebwagen mit Stromabnehmern Bauart AEG

    forum-0-et87e-Dach.jpg


    Triebwagen

    forum-0-et87e-triebwagen.jpg


    Der gesamte Zug mit einer Länge von 91 cm

    forum-0-et87e-gesamtansicht.jpg


    Und noch einmal aus sicht des 1:45-Fotografens

    forum-0-et87e-fotograf.jpg


    Jetzt muß nur eine Transportvorrichtung zum aufgleisen des Zuges auf der Anlage angefertigt werden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    ich denke mal, dass diese DIN längst überholt und durch eine aktuellere erstzt wurde. Und der Urheber wird die DRG sein, diese ist 1949 "gestorben". Also, wenn die 70 Jahre eingehalten sind, dann durfte die DIN ab 2019 allgemein veröffentlicht werden.


    So, damit dürfte das Problem vom Tisch sein und wir können uns wieder unserm Hobby widmen. Die Daten der DIN dürfen die Fahrzeugbauer unter uns natürlich verwenden. :)


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland


    der glücklicher Besitzer eines Originals dieser DIN ist.

    Hallo,


    bei ebay habe ich diese zwei "historischen" Bausätze erworben. Historisch deswegen, da stehen noch "DM-Preise" auf den Verpackungen, also vor 2002 wurden die mal gekauft. Damals kostete so ein Bausatz 26 DM.

    Diese Wagen sollen nun für meine Feldbahn ertüchtigt werden. Bei der Sichtung der Bauteile habe ich festgestellt, sie sind im Achsstand zu lang für die Feldbahnradien. Also, noch einmal investieren und 4 Loren-Fahrgestelle bei Wenz kaufen. Die 0e-Fahrwerke bleiben dann übrig, wer diese also benötigt, kann sich vertrauensvoll an mich wenden.

    forum-0-feldbahnwagen01.jpg


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Hans,


    ich hatte auf meiner Anlage noch eine Ecke frei. In dieser Ecke wurde eine Säureverladung nachgebildet. Dazu habe ich Teile eines bei ebay angebotenen Architekturmodells benutzt. Das Architekturmodell war natürlich laienhaft "zerlegt", trotzdem haben mir die Teile geholfen, waren doch eine Menge Rohrhalterungen, Muffen und Flansche dabei.

    chemie1.jpg


    chemie2.jpg


    Es sind noch Teile vorhanden, welche bisher nicht entsorgt wurden.

    chemie3.jpg


    Die kannst Du haben, wenn Du dich per Konversation bei mir meldest.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Djordje,


    hast natürlich recht mit den Spannklemmen, aber aus 30 cm Entfernung sieht man das kaum noch, aber die Gleisgeometrie und die zu großen Gleisabstände sieht man auch noch aus größerer Entfernung. Und auf einer schlankeren Weiche fährt die Bahn natürlich auch besser.

    Man muß halt seine Prioritäten setzen, und ohne Kompromisse wird man es in einer Wohnung oder im Eigenheimkeller nicht hin bekommen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Djordje,


    ich meinte nicht das Peco-Code-124, sondern das Code 143. Das hat kein engliches Kleineisen, aber es scheint kaum jemand zu kennen, weil alle immer mit den Lenz-Weichen bauen. Siehe hier: https://weinert-modellbau.de/shop/peco/89-5378151261-detail


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland


    Nachtrag: Die Badische Staatsbahn hat in den Tunneln Breitfußschienen in Stühlen verbaut, dafür kann man dann Peco-Code 124 verwenden, denn genauso sahen diese Gleisbefestigungen aus. Gabs also auch in Deutschland.

    Hallo Djordje,


    wenn Du DRG 1928 bauen möchtest, da kannst Du auch mit Peco-Code-143 bauen, denn da hatten viele Weichen noch keine Doppelschwellen, das gab es erst später. Auch kannst Du mit diesen Gleisen den damals üblichen Gleismittenabstand von 3,50 m bauen, ohne dass das abzweigende Gleis der Weiche gekürzt werden muß. Die Weichengeometrie ist auch schöne bei nur 8° Abzweigwinkel.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    einige Jahre ist es schon her, dass ich mit dem Bau des ET 87 begonnen habe. Es tauchten immer wieder neue Probleme auf. Erst entgleisten die Einzelachsen der Steuerwagen auf der spitz befahrenen Bogenweiche. Nachdem ich die Lösung mit Gewichten über den Einzelachsen gefunden hatte, waren die Steuerwagen nun zu schwer für den in der Mitte laufenden Triebwagen. Also, Zusatzgewichte in den Triebwagen gepackt. Nun war der Motor zu schwach, also nun noch einen stärkeren Motor eingebaut. Und damit ich auch beschäftigt bin, war dann noch ein Installationsfehler an der Spitzenbeleuchtung eines der beiden Steuerwagen, so dass der LED zu rauchen anfingen. Jetzt ist aber alles behoben, der Zug fährt.

    forum-0-et87a.jpg

    Die zu sehenden Stromabnehmer sind von einer dahinter stehenden Ellok, für den Triebwagen müssen dessen exotische Stromabnehmer noch gebaut werden.

    forum-0-et87b.jpg

    Auch an den Stirnseiten der Steuerwagen fehlen noch die Übgergangsbleche, Bremsleitungen und Stromkupplungen.


    Für den Transport und zum Aufgleisen muß ich mir dann noch eine Spezialkiste bauen, immerhin ist der Zug 91cm lang und nun auch entsprechend schwer. Die Fahrzeuge gehen zwar zu trennen, dabei müssen aber zwischen jedem Wagen zwei elektrische Steckverbingungen gelöst werden, welche sich unter den Fahrzeugen befinden. (wie beim Vorbild, nur ist das größer und man kann darunter krieschen)


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Jonas,


    da ihr in Segmentbauweise baut hier ein Tipp, wie ihr den Gleisbereich an den Segmentstoßstellen gestalten könnt:

    schienenstoß.jpg


    Baut im Gleis einfach eine Doppelschwelle ein. Das muß natürlich schon beim Verlegen der Gleise erfolgen, indem die Schwellen entsprechend verschoben werden wüssen. Schotter kann dann keiner mehr an den Stoßstellen der Segment heraus fallen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo Dietmar,


    wechselst Du die Puffer noch aus? Korbpuffer würden der Lok gut stehen. Freut mich auch, dass Du den Sanddom noch ausgetauscht hast, der preußische passte nicht so recht auf eine sächsische Lok.


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland

    Hallo,


    was Djordje schreibt, kann ich vollauf bestätigen.

    Anfang der 80er Jahre war eine Hungersnot in Rumänien ausgebrochen. Die DDR wollte mit der Lieferung von Rindern helfen und hat sich dafür bei der DB gedeckte Güterwagen ausgeliehen. Solch einen Zug habe ich damals durch Dresden fahren gesehen. Alle Wagen waren "schachtelfrisch", das fiel richtig auf.

    Auch als ich 1986 meine Oma im Westen besuchen durfte, fielen mir die sauberen Bahnhöfe (Bayern, Baden-Würtemberg) und gepflegten Fahrzeuge auf. Da sah es in der DDR schon viel schlechter aus, war ein richtiger "Kulturschock".


    Mit freundlichen Grüßen

    Roland